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Frontier macht auf ultrabillig

Die amerikanische Fluggesellschaft passt ihre Strategie an. Sie verwandelt sich in einen Ultra-Lowcost-Anbieter. Frontier kopiert damit die erfolgreiche Spirit.

Frontier Airlines

Jet von Frontier Airlines: Künftig kosten Extras extra.

Billig ist nicht mehr gut genug. Künftig will Frontier Airlines ultrabillig sein. Die Ticketpreise werden daher im Schnitt um 12 Prozent gesenkt. Dafür kosten alle bislang inbegriffenen Extras viel Geld. Die Aufgabe einer Tasche etwa kommt auf 20 bis 50 Dollar zu stehen, großes Handgepäck kostet 25 Dollar und für einen reservierten Sitz muss man zwischen 3 und 25 Dollar zahlen.

Frontier geht also genau den umgekehrten Weg von Ryanair, die inzwischen immer mehr Zusatzdienste in den Grundpreis einbaut und das Image von ultrabillig und kundenunfreundlich loswerden will. Doch die Amerikaner sind fest davon überzeugt, damit das richtige zu tun. «Mit einem entbündelten Produkt können Kunden noch mehr sparen. Sie zahlen nur noch für die Dinge, die sie auch wollen», erklärte Geschäftsführer David Siegel bei der Bekanntgabe der neuen Strategie vergangene Woche.

Frontier: Flotte von 54 Fliegern

Der Strategiewechsel hat einen Namen. Frontier blickt neidisch auf Spirit Airlines , die am schnellsten wachsende und profitabelste Fluggesellschaft der USA. Sie macht bei 1,65 Milliarden Dollar Umsatz 177 Millionen Dollar Gewinn. Zum Vergleich: Die Lufthansa zieht aus 30 Milliarden Euro Umsatz nur 300 Millionen Gewinn. Ultra-Lowcost heißt das Rezept von Spirit.

Spirit wurde 1992 gegründet. Heuet betreibt die Airline eine Flotte von 56 Flugzeugen. Sie fliegt damit 56 Destinationen in 18 Ländern an. Die zwei Jahre später entstandene Frontier betreibt eine Flotte von 54 Fliegern und bedient 81 Destinationen in fünf Ländern.



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