Flughafen Paris-Charles-de-Gaulle: Energiewende statt Ausbau.

Nicht grün genugFrankreich streicht Ausbau für Charles-de-Gaulle

Der Flughafen Paris-Charles-de-Gaulle sollte durch den Bau von Terminal 4 gewaltig wachsen. Die Regierung findet das nicht mehr zeitgemäß. Eine Alternative ist in Sicht.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Destination Manager (w/m/d)

DERTOUR Destination Services AG
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse / Fluglotsin (w/m/d)

Studium
Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Top jobs
Langen b. Frankfurt
Deutschland
AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Die vier Start- und Landebahnen des Pariser Flughafen Charles-de-Gaulle boten auch vor der Corona-Krise noch genügend Platz für mehr Flugbewegungen. Was fehlte, war zusätzliche Terminalfläche. Daher plante der Betreiber Aéroports de Paris ADP den Bau eines vierten Terminals. Das gigantische Projekt sollte 7 bis 9 Milliarden Euro kosten und die Kapazität des Flughafens um 35 bis 40 Millionen Passagiere jährlich steigern.

Dieser Plan ist nun vom Tisch. «Die Regierung hat ADP gebeten, das Projekt aufzugeben und ein neues zu präsentieren, das mehr im Einklang steht mit den Zielen im Kampf gegen den Klimawandel und zum Schutz der Umwelt», sagte Frankreichs Umweltministerin Barbara Pompili gegenüber der Zeitung Le Monde.

Neues Ziel heißt Wasserstoff-Infrastruktur

ADP erklärte in einer Mitteilung, man habe die Forderung der Regierung zur Kenntnis genommen und werde ein umweltfreundlicheres Konzept erarbeiten. Die Corona-Krise habe die Wachstumsperspektiven sowieso nachhaltig beeinträchtigt und den Zeitplan für den Ausbau infrage gestellt. Man wolle führend werden in Sachen klimafreundliche Luftfahrt.

Passend dazu stellte der Flughafenbetreiber am Donnerstag (11. Februar) gemeinsam mit der Region Paris, Air France-KLM sowie Airbus einen anderen Zukunftsplan vor. Er sieht vor, «die Pariser Flughäfen in echte Wasserstoff-Hubs zu verwandeln».

Mehr zum Thema

Flieger von Fedex Express: Der Frachtriese baut in Belgien ab.

Fedex degradiert Lüttich zugunsten von Paris

Paris-Charles de Gaulle überholt London-Heathrow

Paris-Charles de Gaulle überholt London-Heathrow

Blick ins neue Gebäude: Es heißt Orly 3 ...

Paris Orly hat jetzt ein großes Terminal

Kontrollturm am Flughafen Paris Charles de Gaulle Airport: Die französische Flugsicherung braucht Veränderung.

Frankreichs Flugsicherung verursacht mehr als zwölf Jahre Verspätung - in einem Jahr

Video

Der Moment bevor das Kleinflugzeug mit dem Helikopter Kollidiert: Jetzt ist der NTSB-Bericht erschienen.
Vor zwei Wochen kollidierten eine Cessna 150 und ein Bell 407 an einem Flugplatz in Pennsylvania. Was in den letzten Sekunden davor geschah, zeigt nun der erste Zwischenbericht der Untersuchungsbehörde NTSB.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A400M der Roal Air Force nach der Landung in Jan Mayen: Mit dem Transporter wurden Nato-Kontingente in die Arktis verlegt.
US-Marines, britische Royal Marines und norwegische Soldatinnen und Soldaten üben auf Jan Mayen. Airbus A400 M und Lockheed C-130 brachten für die Manöver neben Truppen auch Material auf die abgelegene Arktisinsel.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Jetblue führt eine neue Business-Class auf Inlandsflügen ein: Blue First soll noch 2026 starten.
Mit Blue First nähert sich die US-Airline immer mehr der Konkurrenz an. Die neue Kabine von Jetblue bietet eine Business Class im Inland mit breiten Sesseln, eigenem Cocktail-Menü und Bento-Box.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies