Boeing 777 von Air France in Paris: Jedes Ticket kostet ab 2020 etwas mehr.

Chirac-SteuerFrankreich erhöht Solidaritätssteuer auf Flugtickets

In Frankreich wird Fliegen kommendes Jahr etwas teurer. Das Parlament hat beschlossen, die Solidaritätssteuer auf Flugtickets anzuheben und auszuweiten.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation

Die französischen Abgeordneten haben vergangene Woche beschlossen, die Chirac-Steuer ab dem 1. Januar 2020 zu erhöhen. Damit werden Zusatzeinnahmen von bis zu 230 Millionen Euro generiert. Die Folge davon ist, dass Flugtickets in der Economy Class zwischen 1,50 und 3 Euro teurer werden und solche in der Business Class zwischen 9 und 18 Euro.

Die taxe de solidarité sur les billets d’avion wurde vor 14 Jahren unter dem damaligen Präsident Jacques Chirac eingeführt. Alle Reisenden, die in Frankreich abfliegen oder ankommen, müssen sie seit dem 1. Juli 2006 bezahlen. Nur Umsteigeverbindungen sind ausgenommen. Die Steuer auf Flugtickets wurde eingeführt, um damit den Entwicklungshilfefonds Unitaid zu speisen. Sein Ziel ist der Kampf gegen Krankheiten wie Aids, Malaria und Tuberkulose. Neben Frankreich machen Chile, Kamerun, Republik Kongo, Madagaskar, Mali, Mauritius, Niger und Südkorea mit und erheben die sogenannte Chirac-Steuer auf Flugtickets.

Mehr zum Thema

Luftfahrt: Kommt die Schweizer Klimaabgabe?

Schweizer Parlament sagt Ja zu Flugticketsteuer

Jet auf dem Weg nach London: Vielflieger sollen in Großbritannien mehr zahlen.

Großbritannien diskutiert Vielflieger-Steuer

Passagier und Angestellte von Air France: Tickets werden teurer.

Steuererhöhung trifft Air France

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Video

Canadair CL-415 beim Wasser tanken: Das Flugzeug ist Teil des EU-Katastrophenschutzes.
Während in Frankreich, Spanien und Italien Zehntausende vor den Flammen fliehen, mobilisiert die EU ihre Löschflugzeugflotte Resc EU. Doch die Maschinen sind im Schnitt über 30 Jahre alt. Ersatz ist bereits bestellt, kommt aber erst 2028.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
delta kapitaen verlaedet gepaeck
Der Flug ab Atlanta hatte schon Verspätung und es war nur ein Mitarbeiter da, um das Gepäck ins Flugzeug zu laden. Da stieg ein Pilot von Delta Air Lines aus und packte mit an.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies