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Chirac-Steuer

Frankreich erhöht Solidaritätssteuer auf Flugtickets

In Frankreich wird Fliegen kommendes Jahr etwas teurer. Das Parlament hat beschlossen, die Solidaritätssteuer auf Flugtickets anzuheben und auszuweiten.

aeroTELEGRAPH

Boeing 777 von Air France in Paris: Jedes Ticket kostet ab 2020 etwas mehr.

Die französischen Abgeordneten haben vergangene Woche beschlossen, die Chirac-Steuer ab dem 1. Januar 2020 zu erhöhen. Damit werden Zusatzeinnahmen von bis zu 230 Millionen Euro generiert. Die Folge davon ist, dass Flugtickets in der Economy Class zwischen 1,50 und 3 Euro teurer werden und solche in der Business Class zwischen 9 und 18 Euro.

Die taxe de solidarité sur les billets d’avion wurde vor 14 Jahren unter dem damaligen Präsident Jacques Chirac eingeführt. Alle Reisenden, die in Frankreich abfliegen oder ankommen, müssen sie seit dem 1. Juli 2006 bezahlen. Nur Umsteigeverbindungen sind ausgenommen. Die Steuer auf Flugtickets wurde eingeführt, um damit den Entwicklungshilfefonds Unitaid zu speisen. Sein Ziel ist der Kampf gegen Krankheiten wie Aids, Malaria und Tuberkulose. Neben Frankreich machen Chile, Kamerun, Republik Kongo, Madagaskar, Mali, Mauritius, Niger und Südkorea mit und erheben die sogenannte Chirac-Steuer auf Flugtickets.



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