Jet auf dem Weg nach London: Vielflieger sollen in Großbritannien mehr zahlen.

KlimaschutzGroßbritannien diskutiert Vielflieger-Steuer

In Großbritannien sind wenige Leute für viele Flüge verantwortlich. Ein Kommitee hat der Regierung nun vorgeschlagen, diese Passagiere zu besteuern.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

In der aktuellen Klimadebatte gerät die Luftfahrt zunehmend unter Rechtfertigungszwang. Besonders in Europa werden vermehrt Stimmen für die Besteuerung von Flugtickets laut. In diesem Jahr kündigten Frankreich und die Niederlande die Einführung von Abgaben ein.

Im neuen deutschen Klimapaket einigte sich die Große Koalition vergangene Woche darauf, die Luftverkehrssteuer ab 2020 anzuheben und auch in der Schweiz stimmte das Parlament in diesem Monat für eine Abgabe auf Flugtickets. Solche Überlegungen gibt es nun auch in Großbritannien. Die Ökosteuer soll jedoch nicht alle Passagiere betreffen, sondern richtet sich an Passagiere, die viel fliegen.

15 Prozent für 70 Prozent verantwortlich

Ein Komitee zum Klimaschutz hat der britischen Regierung die Einführung einer Steuer für Vielflieger vorgeschlagen. Anlass für ist eine Analyse, die auf offiziellen Daten der britischen Regierung basiert. Demnach sind 15 Prozent der Bevölkerung für 70 Prozent der Flüge verantwortlich. Mit 56 Prozent fliegen mehr als die Hälfte der britischen Bevölkerung niemals außerhalb der Landesgrenzen.

Die Schlussfolgerung des Komitees: Ein kleiner wohlhabender Teil der Bevölkerung Großbritanniens ist für einen Großteil der Emissionen verantwortlich, die durch die britische Luftfahrt verursacht werden. Laut Committee on Climate Change würde die Besteuerung von Vielflieger die wachsende Nachfrage nach Flugreisen eindämmen. Der Nachrichtensender BBC berichtet, dass die Regierung Großbritanniens den Vorschlag analysieren will.

Weitere Möglichkeiten

Wie eine Vielfliegersteuer in der Praxis aussehen würde, ist aber auch für das Klimaschutz-Komitee noch unklar. Ungeklärt ist beispielsweise die Frage, ob geschäftliche Flüge besteuert werden sollen. Alternativ schlägt das Committee on Climate Change eine Abgabe vor, die nur die Fluggesellschaften besteuert. Eine weitere Möglichkeit wäre die Einschränkung von Slots an britischen Flughäfen.

Mehr zum Thema

Visualisierung des Polar-Jetstreams: Keine statische Größe.

Klimawandel sorgt für Turbulenzen-Teufelskreis

Kondensstreifen über Frankfurt am Main: Die künstlichen Wolken sollen schädlicher als gedacht sein.

Die unterschätzte Klimawirkung der Kondensstreifen

Reto Knutti: «Kein anderer Bereich wächst in puncto CO<sub>2</sub>-Emissionen so stark.»

«Wir müssen mittelfristig den Ausstoß auf null bringen»

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Video

Die Landung der saudischen Boeing 787 in Funchal: ungewöhnlicher Gast auf Madeira.
Langstreckenjets sind am Flughafen von Madeira seltene Gäste. Nun gab es eine Premiere: Eine Boeing 787 der saudischen Regierung landete in Funchal. An Bord sollen sich Mitglieder der Königsfamilie befunden haben.
Redaktion
fedex express boeing 777 f rosie
Der Flughafen Memphis trägt nun den Namen von Fedex-Gründer Frederick Wallace Smith. Die erste Landung nach der Umbenennung absolvierte eine Boeing 777 F mit ganz besonderer Bemalung.
Timo Nowack
Timo Nowack
iberia sonnenfinsternis
Die Sonnenfinsternis hielten die Menschen an vielen Orten in Europa in Atem. Iberia beobachtete sie von einem Airbus A321 XLR aus - und hielt das im Video fest.
Timo Nowack
Timo Nowack