Spätere ErholungFrankfurt eröffnet Terminal 3 noch später

Gebaut wird weiter. Weil sich die Erholung hinzieht, verschiebt der Flughafen Frankfurt die Eröffnung des neuen Terminals 3 nochmals um ein Jahr.

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Ursprünglich hätte das neue Terminal 3 schon kommendes Jahr eröffnet werden sollen. Doch dann wurde beschlossen, das neue Gebäude im Süden des Flughafens Frankfurt um eine Etage aufzustocken und die Eröffnung auf 2023 zu verschieben. Und nach Ausbruch der Corona-Krise entschied sich der Vorstand von Flughafenbetreiberin Fraport, zwar weiterzubauen, die Eröffnung aber nochmals nach hinten zu verlegen – auf 2025.

Jetzt wurde dieses Datum nochmals angepasst. «Es ist geplant, Terminal 3 mit den Flugsteigen G, H und J  im Jahr 2026 in Betrieb zu nehmen», schreibt Fraport am Dienstag (16. März) in der Mitteilung zu den Jahreszahlen. «Da wir nun erst 2026 erwarten, bei den Passagierzahlen wieder in etwa das Vorkrisenniveau zu erreichen, planen wir entsprechend den Betriebsstart», so ein Sprecher des Unternehmens.

Billigairline-Erweiterung beinahe fertig

Die Arbeiten an Flugsteig G seien «allerdings bereits weit fortgeschritten», ergänzt der Sprecher. «Je nach Entwicklung der Nachfrage hätten wir bei Bedarf die Flexibilität, ihn früher als das Terminal 3 insgesamt in Betrieb nehmen zu können». Flugsteig G ist für Billigairlines vorgesehen und kann jährlich fünf Millionen Passagiere aufnehmen.

Das neue Terminal 3 umfasst neben einer Passagierhalle die zwei Flugsteige H und J und 24 Gates mit Fluggastbrücken. Die Erweiterung schafft eine zusätzliche Kapazität von 14 Millionen Passagieren jährlich, im Vollausbau wären 25 Millionen möglich. Es liegt rund 2,6 Kilometer Luftlinie von den bisherigen Terminals 1 und 2 entfernt gebaut. Zur Verbindung entsteht eine 5,6 Kilometer lange Bahnstrecke.

Sehen Sie in der oben stehenden Bildergalerie, wie Terminal 3 aussehen soll und erfahren Sie mehr Details zum Ausbauprojekt.

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Der Flughafen Frankfurt braucht mehr Platz für Passagiere. Deshalb baut er das neue Terminal 3. Es liegt im Süden des Airports, hauptsächlich auf dem Gelände der 2005 geschlossenen amerikanischen Luftwaffenbasis Rhein-Main Air Base.

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