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Frankfurt baut drittes Terminal

Weil die Passagierzahlen weiter wachsen, baut der Flughafen Frankfurt am Main eine neue Passagierhalle. Terminal 3 soll zur neuen Visitenkarte werden. Die Bilder.

Es kostet 2,5 bis 3 Milliarden Euro, braucht sieben Jahre bis zur Fertigstellung und ist am Ende 90.000 Quadratmeter groß. Das die Eckdaten des neuen Terminals 3, das der Flughafen Frankfurt am Main bauen wird. Die neue Passagierhalle wird im Süden des Flughafens zu liegen kommen, wie Betreiberin Fraport am Mittwoch (15. April) mitteilte. Noch im laufenden Jahr sollen die Bagger auffahren.

Mit dem neuen Terminal 3 will Frankfurt das Wachstum stemmen, das in den kommenden Jahren und Jahrzehnten erwartet wird. Die in Auftrag gegebenen Gutachten gingen davon aus, dass 2021 am Frankfurt Airport 2021 68 bis 73 Millionen an- und abfliegen werden. Die beiden bestehenden Terminals 1 und 2 sind aber nur für 64 Millionen gemacht. «Um der prognostizierten Verkehrsentwicklung Rechnung zu tragen, ist es erforderlich, in diesem Jahr mit dem Bau des dritten Terminals zu beginnen», kommentiert Fraport-Chef Stefan Schulte.

Lange Testphase für Terminal 3 eingeplant

In Frankfurt will man nicht dieselben Fehler machen wie in Berlin, wo der neue Hauptstadtflughafen Berlin-Brandenburg BER bis zu seiner Eröffnung am 11. Januar 2017 sechs Jahre Verspätung haben wird. Deshalb wurde die Bauzeit inklusive der wichtigen Testphasen auf gut sieben Jahre angelegt. Dann soll das neue Terminal stehen. Und 2022 sollen die ersten Reisenden das neue Terminal benutzen.

Erfahren Sie in der oben stehenden Bildergalerie mehr über das neue Terminal 3 und sehen Sie, wie es dereinst aussehen wird.



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