Beladung eines Beluga mit dem Ladesystem: Im Oktober startet die neue Airline.

Airbus Beluga TransportNeue Frachtairline von Airbus startet im Oktober

Airbus Beluga Transport bekommt in wenigen Wochen ihr Luftverkehrsbetreiberzeugnis. Danach wird die neue Frachtairline von Airbus ihren Betrieb offiziell aufnehmen.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland

Früher waren sie fast ausnahmslos für Airbus selbst unterwegs. Die fünf Belugas flogen große Bauteile zwischen den Werken des Flugzeugbauers hin und her. Inzwischen werden die Spezialfrachter mit der offiziellen Bezeichnung A300-600 ST aber nach und nach von den sechs größeren und moderneren Beluga XL abgelöst. Sie sind daher unterbeschäftigt.

Als Lösung für das Problem gründete Airbus im Juni 2022 eine neue Tochter mit Sitz am Flughafen Toulouse. Sie wird seither zur eigenständigen Frachtairline aufgebaut. Mit den Belugas soll sie künftig Spezialfracht für externe Kundschaft transportieren. Jetzt ist sie beinahe startbereit.

Der Name bleibt

Das Management der neuen Frachtairline erwartet, in den nächsten Wochen das Luftverkehrsbetreiberzeugnis (Englisch: AOC) von der französischen Luftfahrtbehörde zu erhalten. Im Oktober werde es so weit sein, bestätigt ein Airbus-Sprecher gegenüber aeroTELEGRAPH. Und eine Woche später werde man den Betrieb aufnehmen.

Eine weitere Entscheidung ist ebenfalls gefallen. Das einst als provisorisch gewählte Projektname Airbus Beluga Transport wird auch der definitive Name sein, wie der Flugzeugbauer bestätigt. Auch einen Icao-Code hat die neue Fluglinie bereits: BCO. Eines ist noch offen: Von der Iata wird sie ihr Kürzel erst nach dem AOC erhalten.

Bereits erste Aufträge erledigt

Das heißt allerdings nicht, dass das Unternehmen bisher untätig war. In den vergangenen Monaten flog ein Beluga beispielsweise für das britische Telekommunikationsunternehmen Inmarsat einen Satelliten zum Kennedy Space Centre. Oder ein Beluga brachte Hubschrauber nach Brasilien.

Neben zivilen Kunden will die neue Airbus-Frachtairline auch auf militärische setzen. So finden im 39 Meter langen, 6,7 Meter breiten und 7,1 Meter hohen Laderaum beispielsweise gleich zwei große Kampfhubschrauber Platz. Etwas, was bei der Konkurrenz nicht geht. Zum Start plante Airbus Beluga Transport erst mit zwei Belugas. Nach neuester Planung sollen erst bis zu drei der Spezialfrachter für externe Aufträge zur Verfügung  stehen, ab 2024 dann vier.

Zweite eigene Fluggesellschaft

Airbus besitzt mit Airbus Transport International bereits eine eigene Frachtfluggesellschaft (Iata-Code 4Y). Doch sie ist vor allem für den internen Transport zuständig und wird sich künftig mit ihren Beluga XL exklusiv diesem Auftrag widmen.

Die neue Airline dagegen wird dagegen aktiv am Markt auftreten. Für die Be- und Entladung nutzt sie ein eigenes Ladesystem, das am Flughafen in weniger als einer Stunde ausgefahren werden kann. Es ist für Fracht von bis zu 20 Tonnen gemacht. An wichtigen Flughäfen soll ein stärkeres bereitstehen, das fix vor Ort bleibt.

Mehr zum Thema

Airbus wirbt dafür, dass der Beluga ohne Kran beladen werden kann. Bei dieser Testbeladung kam dennoch einer zum Einsatz.

Airbus will mit Beluga-Airline beim Militär punkten

I-6 F2 von Inmarsat: Kommt im Februar ins All.

Airbus Beluga transportiert Satellit mit Spannweite einer Boeing 767

Der Airbus Beluga absolvierte seinen Erstflug am 13. September 1994.

Airbus gründet Frachtairline und greift Antonov Airlines an

ticker-airbus-konzern-

Nur zwei Kunden bestellten im September Flugzeuge bei Airbus

Video

Betankung einer Boeing 747 von Lufthansa: IN Frankfurt ist Kerosin knapp.
Der niedrige Wasserstand des Rheins wird zum Problem für Deutschlands größten Flughafen. Tankschiffe können nur noch eingeschränkt Kerosin liefern. Deshalb hat Lufthansa ihre Crews angewiesen, auf ausgewählten Strecken zusätzlichen Treibstoff nach Frankfurt mitzubringen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus U740 Valkyrie: Erstflug erfolgreich absolviert.
Sie startet ohne Landebahn, erreicht bis zu Mach 0,8 und kann bewaffnet werden: Die Airbus U740 Valkyrie hat ihren ersten Flug absolviert. Künftig soll das autonome Kampflugzeug gemeinsam mit Eurofightern operieren.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Boeing 747-8 von Lufthansa: Am 10.Oktober wäre es fast zu einem Tailstrike in Los Angeles gekommen.
Eine Boeing 747-8 von Lufthansa musste in Los Angeles durchstarten. Dabei kam das Heck des Jumbo-Jets der Piste bedenklich nahe.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies