Boeing 777 F von Aerologic: Solch ein Flugzeug konnte nun Bahrain verlassen.

Nach Deutschland geflogenAuch zwei deutsche Airlines retten Flugzeuge aus Bahrain

Bahrain wird derzeit immer wieder vom Iran angegriffen. Aerologic und DHL-Tochter EAT Leipzig nutzen jetzt ein kurzes Zeitfenster, um Flugzeuge aus der Krisenregion nach Deutschland auszufliegen.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Am Dienstagabend (10. März) evakuierte Gulf Air zehn Jets der Airbus-A320-Familie aus Bahrain. Zu angespannt ist die Lage im Land. Die Flugzeuge flogen - offenbar mit Sondergenehmigung - durch den eigentlich gesperrten bahrainischen Luftraum nach Saudi-Arabien. Dabei waren sie nicht allein.

Ihnen folgten sieben Frachtflugzeuge, die ebenfalls das Land verließen, das immer wieder vom Iran angegriffen wird. Zwei Boeing 737-800 F von Texel Air (A9C-JNC, betrieben für DHL, und A9C-TXY) flogen nach Muscat im Oman. Außerdem flogen fünf Frachter nach Leipzig/Halle in Deutschland: von DHL drei Boeing 767-300 F (A9C-DHT, -DHAA und -DHAC) und ein Airbus A330-200 F (D-ALEJ) sowie von Aerologic eine Boeing 777 F (D-AALB). Sie alle hatten seit Beginn des Iran-Krieges Ende Februar in Bahrain festgesessen.

Das sind die Flugzeuge, die nach Leipzig/Halle flogen

Die drei Boeing 767-300 F gehören der Airline DHL International Aviation, die bereits seit 1979 existiert und in Bahrain ihren Hauptsitz hat. Die Flotte der DHL-Tochter besteht aktuell aus insgesamt zehn Boeing 767-300 F, die im Durchschnitt knapp 24 Jahre alt sind. Im November 2025 hat DHL Express angekündigt, ab Oktober 2026 am Flughafen Bahrain zudem einen Wartungshangar die globale Boeing-767- und -777-Flotte von DHL zu bauen.

Der ausgeflogene Airbus A330-200 F wird von EAT Leipzig (die Abkürzung steht für European Air Transport) für den Mutterkonzern DHL betrieben. Das Flugzeug ist neun Jahre alt und gehörte einst Etihad. Derweil geht die Boeing 777 F auf die 17 Jahre zu. Sie gehört Aerologic, dem Gemeinschaftsunternehmen von DHL Express und Lufthansa Cargo mit Basis am Flughafen Leipzig/Halle.

Boeing 737 F flogen in großem Bogen nach Muscat

Die fünf großen Frachtflugzeuge flogen über Saudi-Arabien und Ägypten in Richtung Europa. Die beiden Boeing 737 von Texel Air (die aus Bahrain stammt und nicht von der gleichnamigen Nordseeinsel), konnten nicht den direkten Kurs südöstlich über Katar und die Vereinigten Arabischen Emiraten nach Muscat wählen. Sie flogen einen großen Bogen durch den saudi-arabischen Luftraum, um in die Hauptstadt des Oman zu gelangen.

Gute Geschichten brauchen Freiraum. Ihre Unterstützung gibt uns diesen Freiraum – und Sie lesen aeroTELEGRAPH ganz ohne Werbung. Für weniger als ein Getränk am Flughafen. Jetzt hier klicken und abonnieren. Jetzt hier klicken und abonnieren

Mehr zum Thema

Cockpit des Airbus A300: Leistungsträger in der Flotte von DHL.

Oldtimer im Express-Tempo: Wie ein Airbus A300 das DHL-Netz am Laufen hält

ticker-dhl-air

DHL und Air France KLM Cargo vertiefen Kooperation zur CO₂-Reduktion

.

Finden Sie die sieben Fehler: Boeing 737 F von DHL

airbus a330 dhl eat tailstrike london

Erneut knallt ein Airbus A300 von DHL-Tochter EAT mit dem Heck auf die Piste

Video

Dassault Falcon 10X: Die Franzosen haben am 10. März das Rollout gefeiert.
Die Entwicklung verzögerte sich immer mehr. Nun hat Dassault endlich ihren neuesten Ultralangstrecken-Businessjet erstmals öffentlich präsentiert. Die Falcon 10X soll mit Geräumigkeit, Reichweite und Geschwindigkeit punkten.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Raketenabwehr: Ist im Iran-Krieg zentral geworden.
Raketen, Drohnen und Apaches: Mit Jets, Hubschraubern und Flugabwehrsystemen verteidigen sich die Vereinigten Arabischen Emirate und sorgen so auch dafür, dass Flugzeuge von Emirates, Etihad, Flydubai oder Air Arabia wieder starten können.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Boeing 777 von Emirates in Dubai: Der Betrieb wurde kurzzeitig gestoppt.
Einen großen Teil ihres Streckennetzes will die Golfairline wieder bedienen – auch Ziele wie Frankfurt, München oder Zürich. Doch ein Drohneneinschlag beim Flughafen Dubai International führte zu einem kurzfristigen Stopp aller Flüge von Emirates. Die Folge sind mitunter große Verspätungen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin