Eines der Triebwerke löste sich bei der Bruchlandung.

Verunglückte Boeing 737Wrack von Transair-Flug 810 am Meeresgrund gefunden

Das Flugzeug zerbrach bei der Notwasserung in mehrere Teile. Diese liegen nun in über 100 Metern Tiefe. Die Ermittelnden überlegen, wie man Flugschreiber und Trümmer bergen kann.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Etwas mehr als eine Woche nach der Bruchlandung einer Boeing 737 der hawaiianischen Frachtairline Transair im Meer haben die Suchtrupps das Wrack der Maschine gefunden. Mit einem ferngesteuerten Tauchroboter war es möglich, Fotos der verunglückten Boeing 737 zu machen. Das National Transportation Safety Board NTSB hat diese nun veröffentlicht.

Sieht man die Bilder, wird klar, wie dramatisch die Notlandung von Flug T4-810 gewesen sein muss, die beide Piloten schwerverletzt überlebten. Der vor den Tragflächen liegende Teil des Rumpfes brach bei dem Unfall weg, ebenso wie eines der beschädigten Triebwerke. Probleme mit den Triebwerken werden aktuell auch als Unfallursache vermutet.

In über 100 Metern Tiefe

Das  Wrack wurde in über 100 Metern Tiefe am Meeresgrund gefunden. Laut NTSB ist das zu tief, als dass Taucher die Flugschreiber bergen könnten. Man überlege nun Lösungen, wie man die Flugschreiber und das Wrack bergen kann.

Die 1975 erstmals ausgelieferte Boeing 737 von Transair war am 2. Juli auf  dem Weg von Honolulu nach Maui, als die Besatzung Triebwerksprobleme meldete. Sie plante, wieder nach  Honolulu umzukehren, doch dazu reichte die Zeit nicht. Die Piloten notwasserten das Flugzeug im Meer. Beide Crewmitglieder konnten gerettet werden. Bei den Ermittlungen zur Unfallursache sollen auch sie interviewt werden.

Mehr zum Thema

Boeing 737 muss im Meer bei Hawaii notwassern

Boeing 737 muss im Meer bei Hawaii notwassern

ticker-boeing-1

Dänemark beschafft sich zwei Boeing P-8A Poseidon

ticker-boeing-1

IT-Ausfall bremste Boeing-Produktion und Flugzeugauslieferungen

ticker-boeing-1

Boeing steigt aus Wettbewerb um neuen Jet-Trainer der US Navy aus

Video

Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
boeing 787 dreamliner fenster knopf
Die Boeing 787 hat elektronisch dimmbare Kabinenfenster. Die Knöpfe für deren Bedienung müssen jedoch immer wieder ersetzt werden - auch, weil Fluggäste unnötig häufig drücken.
Timo Nowack
Timo Nowack
Ilyushin Il-114-300: Nur eingeschränkt zugelassen
Die russische Luftfahrtbehörde hat der Ilyushin Il-114-300 die Musterzulassung erteilt. Doch der Schritt hat einen Haken: Das neue Regionalflugzeug darf zunächst nur unter sehr eingeschränkten Bedingungen abheben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg