Forderung an BoeingEmirates will hitzeresistenten Dreamliner

Eigentlich wollte Emirates keinen Dreamliner bestellen. Nun überlegt man es sich offenbar doch - unter einer Bedingung.

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Die Golfairlines haben viel Macht über die Flugzeugbauer, so viel ist klar. Immer wieder stellen sie Forderungen, was Airbus und Boeing an ihren Fliegern verbessern sollten. So jetzt auch Emirates-Chef Tim Clark. Dabei hat seine Airline den Flieger, um den es geht, gar nicht in der Flotte und auch noch gar nicht bestellt: die Boeing 787-10 Dreamliner. Doch was Clark sagt, könnte Boeing auf eine Order der Fluglinie aus Dubai hoffen lassen.

Noch vor dem Ende des Jahres werde man sich entscheiden, entweder eine Bestellung von Airbus A350-900 oder der Boeing 787-10, auch Stretch-Dreamliner genannt, zu finalisieren, so Clark laut dem Fachportal Flightglobal. Die 787-10 sei ein wunderbares Flugzeug, so Clark. Doch ihre Verlässlichkeit in der Hitze gebe ihm zu denken. Und das ist gerade in Dubai, wo das Thermometer oft um die 50 Grad erreicht, besonders wichtig. Boeing, so Clark, müsste etwas an der Schubkraft arbeiten. «Aber wenn man das einmal ändert, ändert man alles und dann ändert sich auch das Flugzeug.»

Airbus optimistisch

Der Airbus A350-900 habe diese Probleme nicht. Er sei ein schwererer Jet und habe eine stärkere Schubkraft. Das Problem: «Ist er genauso sparsam beim Treibstoff wie die 787-10?», so Clark. «Ich glaube nicht.» Bei Airbus zeigt man sich dennoch optimistisch. Er wäre sehr enttäuscht, wenn Emirates sich nicht für den A350-900 entscheide, so Airbus-Vertreter Christopher Buckley. Das Produkt, das man anzubieten habe, sei erstklassig. Emirates hatte letztes Jahr eine Order über 70 A350 storniert.

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