Citation CJ2: Einer der Jets von Fly Victor.

Die schicke Mitfluggelegenheit

First-Class-Alternative: Ein britischer Unternehmer macht Flüge im privaten Businessjet jetzt für viele erschwinglich.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation

Die Idee entstand aus Frust: Clive Victor flog im November 2009 mit British Midland Airways (BMI) von Mallorca nach London. Es war der letzte BMI-Flug auf der Strecke, die der Geschäftsmann oft zurücklegte. Victor kam mit anderen Passagieren ins Gespräch - und verließ das Flugzeug mit einer Geschäftsidee.

Nur zwei Jahre später mündete diese im offiziellen Start von Fly Victor, einer Art Mitfluggesellschaft für Privatjets. Wie die funktioniert: Auf der Webseite von Fly Victor kann man einer Community beitreten. Die Mitglieder können sich dann für einzelne freie Sitzplätze in Privatfliegern eintragen, die andere Reisende bereits gechartert haben.

Je voller der Flug, desto günstiger das Ticket

Der Preis variiert, je nachdem, wie voll die Jets werden. Die Fly-Victor-Passagiere können zum einen einen fixen Preis für ihren Platz zahlen. Dieser reduziert sich dann je mehr sich der Jet füllt. Ein Beispiel: In der Testphase hat sich gezeigt, dass die Ticketpreise für einen Flug von Paris Charles-de-Gaulle nach Farnborough in Großbritannien nach und nach von etwa 2800 Euro auf rund 970 Euro gesunken sind. Die Fly-Victor-Mitglieder können aber auch ein Gebot für den Sitzplatz angeben und hoffen, dass es angenommen wird.

Bisher hat die Community 343 Mitglieder. In einem Jahr will Victor es auf 1500 schaffen. Gestartet ist er mit einer Flotte von 124 Jets in Europa, die er durch Partnerschaften mit verschiedenen Anbietern von Business-Charterflügen zusammengestellt hat. Bis Ende August sollen es schon 160 sein, bis Ende des Jahres 200. Diese Zahl solle sich drastisch erhöhen, wenn er, wie geplant, schon 2012 ins weitere Ausland expandiert.

Mehr zum Thema

Tecnam P2012 VIP von außen: Der Innenraum ist neu.

Privatflugzeug mit Espressomaschine: Tecnams neue P2012-VIP

Welches Flugzeug passt zu Ihnen? Machen Sie den Test.

Welcher Businessjet passt zu Ihnen?

Bilder von Hop-A-Jet Flug 823 nach dem Absturz: Die Flugbegleiterin rettete mit ihrem Einsatz Leben.

Flugbegleiterin rettet Passagiere nach Flugzeugabsturz - gute Ausbildung sei Dank

Millenials im Businessjet: Jüngere Generationen nutzen die Businessjets auch für den Urlaub.

Im Businessjet sitzt immer öfter ein Millennial statt ein Mann mit grauen Schläfen

Video

airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
leav damakus syrien wassersalut
Mit Leav fliegt wieder eine deutsche Fluglinie nach Syrien und baut ihr Angebot direkt aus. Sundair soll bald folgen. Auch Eurowings zeigte in der Vergangenheit Interesse - will aktuell aber noch nicht wieder das Land ansteuern.
Timo Nowack
Timo Nowack