Airbus A320 von Flynas: Die Airline will die Flotte vervielfachen.

Große BestellungFlynas prüft auch C-Series für Expansion

Die saudi-arabische Billigairline will die Flotte um bis zu 100 Flugzeuge vergrößern. Neben dem Airbus A320 und der Boeing 737 ist auch Bombardiers C-Series ein Thema für Flynas.

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Aus Fehlern klug zu werden ist oftmals schwierig, aber es eine sehr vielversprechende Strategie. Das zeigt sich auch bei Flynas. 2014 hatte sich die saudi-arabische Billigairline auf die Langstrecke gewagt. Sie wollte den Golfairlines Emirates, Etihad und Co. Kunden wegschnappen und so die Passagierzahlen vervielfachen. Doch die Expansion brachte nur noch höhere Verluste. Und so brach Flynas das Experiment schon nach sechs Monaten wieder ab.

Seither konzentriert sich Flynas wieder ganz auf Flüge innerhalb Saudi-Arabiens und in die angrenzenden arabischen Länder. Das zahlt sich aus. «Das Geschäftsmodell stimmt, wir blicken sehr optimistisch in die Zukunft. Wir haben gefunden, worin wir gut sind und wir werden das weiterhin tun», so Geschäftsführer Paul Byrne gemäß dem Fachportal Arabian Aersopace an der Jahrestagung arabischer Airlines AACO.

Flotte von Flynas soll kräftig wachsen

Flynas schreibt inzwischen wieder Gewinn. Mit dem Status Quo ist das Management unter Ex-Aer-Lingus-, Ex-Pegasus-Airlines- und Ex-PAL-Express-Mann Byrne nicht zufrieden. Es will die Flotte von derzeit 26 Airbus A320 um bis zu 100 neue Flugzeuge aufstocken. Dazu prüfe man neben dem A320 Neo auch die Boeing 737 Max und die Bombardier C-Series, wie Byrne weiter ausführte.

Flynas entstand 2007 als die Nationalairline Saudia ihr Monopol verlor. Die Fluggesellschaft gehört mehrheitlich der privaten saudi-arabischen National Airline Services Holding.

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