Flieger und Streckennetz: So stellen sich die Planer Fly Bair vor.

Crowdfunding in BernFly Bair sammelt eine Million Franken ein

Fast 1400 Unterstützer und mehr als eine Millionen Franken: Der Flughafen Bern hat einen großen Schritt auf dem Weg zum Aufbau einer eigenen Airline getan.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Eine eigene Fluglinie gegen die Krise - mit diesem Ziel startete der Flughafen Bern Anfang November ein Crowdfunding für eine virtuelle Airline namens Fly Bair. Innerhalb von einem Monat sollten so eine Million Franken zusammenkommen, um - zusammen mit anderen Geldern - einen Start des Flugbetriebes im Sommer möglich zu machen.

Am Freitag (29. November) war das Ziel nun erreicht: «Innerhalb von 29 Tagen schafften es die Initianten des Berner Airline-Projekts, via Crowdfunding eine Million Franken zu sammeln», teilt der Flughafen mit. Umgerechnet sind das rund 909.000 Euro.  «Wir freuen uns, dass wir dieses Zwischenziel bereits vor dem Fristablauf am 2. Dezember erreicht haben und danken fast 1400 Bernerinnen und Bernern sowie der Berner Wirtschaft», sagte Flughafen-Präsident Beat Brechbühl.

Tickets ab Januar auf der Webseite

Reiseveranstalter, welche fixe Sitzplatzkontingente gebucht haben, könnten nun mit dem Verkauf der Ferienflüge ab Bern beginnen, so der Flughafen. Ab Januar sollen Tickets auch direkt auf der Website von Fly Bair erhältlich sein. «Wir führen dennoch weiterhin Gespräche mit diversen Unternehmen aus dem Großraum Bern, um sie dazu zu bewegen, in Fly Bair zu investieren und so über genügend Reserven für die ersten Betriebsjahre zu verfügen», so Flughafen-Chef Urs Ryf. Auch Privatpersonen könnten sich weiterhin beteiligen.

Fly Bair will bereits ab Mai 2020 tägliche Sommerferienflüge ab Bern-Belp anbieten. Das erste Ziel soll Palma de Mallorca mit «mehreren Flügen pro Woche» sein, gefolgt von Menorca, Jerez, Olbia, Preveza, Rhodos, Kos und Kreta mit jeweils ein bis zwei Verbindungen wöchentlich. Als rein virtuelle Airline wird Fly Bair weder eigene Flugzeuge noch Crews haben. Das Marketing der Flüge soll die Charterairline Lions Air übernehmen, die Flugzeuge stellt German Airways aus der Zeitfracht-Gruppe. Vorbild für Fly Bair ist die Mannheimer Rhein-Neckar Air, sie sich seit Jahren erfolgreich schlägt.

Mehr zum Thema

Skizze eines Fliegers von Flybair: Aus den großen Plänen wurde nichts.

Flughafen Bern versucht es mit eigener Airline

Flieger am Flughafen Bern: Linienflüge sind künftig ein Nebenschauplatz.

Flughafen Bern gibt nicht auf

Absturz einer Jonkers Sailplanes JS1-C: Untersuchung durch die Sust.

Neue Strategie der Schweizer Unfallermittler sorgt für Diskussionen

ticker-schweiz

Schweizer Flugshow: Dittinger Flugtage finden im August 2027 statt

Video

wizz air airbus a321 neo madeira
Es kommt zwar immer wieder vor, dass Flugzeuge aufgrund starker Winde nicht direkt auf Madeira landen können. Die Passagiere eines Wizz-Air-Fluges aus Wien erlebten nun aber eine besondere Warteschleifen-Odyssee.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a321 lr etihad airways dus
Der Krieg im Nahen Osten sorgt für massive Einschränkungen im Luftverkehr. Auch in Deutschland, der Schweiz und Österreich sitzen daher Flugzeuge von Golfairlines fest. Welche Jets von Emirates, Qatar Airways und Co. an welchen Flughäfen stehen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Alarm für Einwohnerinnen und Einwohner: Flughafen Dubai International.
Nach iranischen Angriffen haben die Vereinigten Arabischen Emirate ihren Luftraum teilweise geschlossen und den Flugverkehr gestoppt. Auch der Flughafen Dubai, an dem rund 20.00 Reisende festsitzen, wurde getroffen. Am Airport Abu Dhabi kam sogar ein Mensch ums Leben.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Timo Nowack
Timo Nowack