Flieger von WDL Aviation und darüber das German-Airways-Logo: Die künftige Bemalung soll dezent ausfallen.

Zeitfracht-AirlinesWDL und LGW heben künftig als German Airways ab

Zeitfracht verpasst ihrer Luftfahrtsparte einen neuen Namen. Die Airlines WDL und LGW werden zwar nicht zusammengeführt, doch es gibt eine neue Bemalung.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

In den vergangenen Monaten ließ sich Zeitfracht beim Deutschen Patent- und Markenamt mehrere Markennamen schützen: German Eagle, ZF Deutsche Flug, German Regional Airlines und German Airways. Die Eigentümerin von WDL Aviation und LGW erklärte stets, das sei ein im Geschäftsleben normaler Vorgang, und wollte sich nicht weiter äußern. Nun zeigt sich, was der Plan war: ein neuer Auftritt im Bereich Luftfahrt.

Am 24. September um 13:55 Uhr wurde im Handelsregister bekannt gemacht: Die Zeitfracht Luftfahrt Holding heißt künftig German Airways. Nachdem zuerst das Portal Austrian Aviation über die Umbenennung berichtet hatte, erklärte ein Zeitfracht-Sprecher am Freitag (4. Oktober) auf Anfrage von aeroTELEGRAPH, WDL Aviation und LGW würden künftig unter dem Namen German Airways auftreten und vermarktet. Die beiden Fluggesellschaften behalten jedoch ihre separaten Luftfahrtbetreiberzeugnisse (im Englischen Air Operator Certificate - AOC) und werden auch nicht fusioniert.

Neue Bemalung geplant

«Die WDL wird das Rebranding starten», erklärt der Sprecher. Die Flugzeuge bekommen eine «dezente» German-Airways-Bemalung. Auch wenn Zeitfracht noch keine weiteren Details verrät, ist durch die Anmeldung beim Patent- und Markenamt schon ein Logo zu sehen. Es erinnert an einen Vogel in den deutschen Farben: mit gelbem oder goldenem Körper sowie einem schwarzen und einem roten Flügel. «Die LGW wird – da sie für die Eurowings fliegt – weiter mit weißer Livery mit EW-Schriftzug fliegen», so der Sprecher.

Ein spannender Randaspekt: Zwar wurde die Wort-Bildmarke German Airways am 23. September beim Patent- und Markenamt eingetragen, doch vom 25. Oktober 2019 bis zum 27. Januar 2020 läuft noch eine Widerspruchsfrist. «Nach Veröffentlichung einer neu eingetragenen Marke haben Inhaber von älteren Marken die Möglichkeit, Widerspruch gegen die Eintragung einzulegen», heißt es dazu in einer Erklärung des Amtes. Über einen solchen möglichen Widerspruch werde in einem Widerspruchsverfahren entschieden.

Mehr zum Thema

Montage: Ein Flugzeug von Zeitfracht-Tochter WDL und die neu angemeldete Marke.

Was will Zeitfracht mit der Marke German Airways?

Embraer E190 von WDL Aviation: Die Mutter Zeitfracht hat in der Luftfahrt viel vor.

Zeitfracht sichert sich Marke German Eagle

WDL hat erste Embraer E190

WDL hat erste Embraer E190

Sie werden künftig Brände löschen helfen.

Ex-Air-Berlin-Flieger werden zu Feuerlöschern

Video

Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Rundflug zur Aero Friredrichshafen: Blick auf die Insel Mainau
Auf der Aero Friedrichshafen wurden die Flugzeuge ausgestellt und bewegten sich nicht – außer das von Alpen Air. Die kleine deutsche Airline hob ab und zeigt, wie sich die Allgemeine Luftfahrt wirklich anfühlt. Ein kurzer Flug, der lange im Kopf bleibt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
TV-Bericht über den Zwischenfall: Drei Verletzte.
Flughafen Araxos
Die Taufe einer Boeing 737 Max von Tuifly wird jäh unterbrochen: Kurz vor Beginn der Zeremonie bricht eine Treppe am griechischen Flughafen Araxos zusammen. Mehrere Menschen stürzen, drei von ihnen müssen ins Krankenhaus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin