Die D-AIMF (der vordere Jet in Teruel): Wird jetzt zerlegt.

D-AIME und D-AIMFZwei Airbus A380, die einst für Lufthansa flogen, werden jetzt verschrottet

Bei der deutschen Fluglinie trugen sie die Taufnamen Johannesburg und Zürich. Jetzt werden die beiden Airbus A380 zerlegt. Einer davon trug sogar bereits die neue Lufthansa-Bemalung.

Top-Jobs

Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Schon als ab 2018 zum ersten Mal ein Airbus A380 zerlegt wurde, war VAS Aero Services beteiligt. Mittlerweile hat das Unternehmen bereits zehn Superjumbos demontiert, um dadurch neue Ersatzteile für noch aktive Flieger zu gewinnen.

Jetzt kommen drei weitere hinzu. Dazu wurde das Unternehmen von Airbus beauftragt. «VAS wird die Demontage der Flugzeuge (mit den Flugzeugzellen MSN 61, 66 und 84) im Rahmen seiner Partnerschaft mit Tarmac Aerosave durchführen», teilt die Firma mit, die eine Tochtergesellschaft der Firma Satair ist, die wiederum zu Airbus Services gehört.

Ein Airbus A380 von Malaysia Airlines

MSN ist die Abkürzung für Manufacturer Serial Number - und sie verrät, um welche Flugzeuge es sich handelt. Der A380 mit der Seriennummer 84 flog einst mit dem Kennzeichen 9M-MNC für Malaysia Airlines. Er steht seit 2022 im französischen Tarbes.

Die Airbus A380 mit den Seriennummern 61 und 66 sind ehemalige Lufthansa-Flugzeuge. Sie trugen die Kennzeichen D-AIME und D-AIMF und die Taufnamen Johannesburg und Zürich. Sie stehen seit dem Jahr 2020 im spanischen Teruel und gehören zu den sechs A380, welche die Deutschen an Airbus zurückverkauften.

Lufthansa-Chef äußerte sich zu Fliegern

Lufthansa-Group-Chef Carsten Spohr sagte bereits vor rund einem Jahr über diese Flugzeuge: «Ich möchte auch fast so weit gehen, dass von den sechs, die uns nicht mehr gehören, nicht mehr viel übrig ist, weil alle in der Branche die Ersatzteile gebraucht haben. Auch wir mussten auf diese Teile zurückgreifen und sie in die acht Flugzeuge einbauen, die fliegen.»

VAS erklärt nun: «Die ausgebauten Teile werden in Europa gelagert, um Kunden im gesamten Markt schnell zur Verfügung zu stehen.» Dabei fokussiert sie sich Europa, den Nahen Osten und Afrika.

Die D-AIMF trägt die neue Lackierung

Die D-AIME/Johannesburg trägt noch die alte Lufthansa-Bemalung, die D-AIMF/Zürich hat schon die neue Lackierung der Fluggesellschaft erhalten. Beide sind mehr als 14 Jahre alt.

Mehr zum Thema

Airbus A380 mit dem Kennzeichen HL7613: Der 2011 ausgelieferte Jet wird zerlegt.

Korean Air nimmt Airbus A380 auseinander

Ein Airbus A380: Immer mehr werden zu Ersatzteilspendern.

Vier weitere Airbus A380 werden in Ersatzteile zerlegt

Airbus A380 von Lufthansa (Archivbild): Das Spiegelei verschwindet.

Lufthansa verpasst allen Airbus A380 die neue Lackierung

Airbus A330 von Discover Airlines: Das Flugzeug ist der erste Airbus, der mit Aeroshark nachgerüstet wird.

Dieser Airbus wird gesharkt: In Dresden bekommt erstmals ein Airbus A330 die sparsame Haifischhaut

Video

Flughafen Gander am 11. September 2001: 38 Großraumflugzeuge strandeten an dem kanadischen Airport.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 sperrten die USA ihren Luftraum. Fast 240 Flugzeuge auf dem Weg ins Land konnten nicht mehr umkehren. Kanada nahm sie auf – und musste innerhalb weniger Stunden Zehntausende gestrandete Reisende unterbringen und versorgen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
regent viceroy first flight
Der amerikanische Hersteller Regent will seine Seegleiter in Küstenregionen in aller Welt liefern. Jetzt hat das Bodeneffektfahrzeug Viceroy erstmals einen bemannten Flug absolviert. Und die Zulassung verläuft anders als bei einem Flugzeug.
Timo Nowack
Timo Nowack
eurowings training center dus
Eurowings und Lufthansa Aviation Training haben ein Ausbildungszentrum eröffnet: In Düsseldorf üben Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter künftig, wie sie eine verrauchte Kabine evakuieren, einen bewusstlosen Piloten retten und eine Axt benutzen. aeroTELEGRAPH erhielt einen ersten Einblick ins neue Crew Training Center und sprach mit den Trainerinnen und Trainern.
Timo Nowack
Timo Nowack