Sowohl das Entladen der Container als auch das Auftanken sind wesentlich einfacher als bei Löschflugzeugen.

Wasserballons gegen Feuersbrünste

Simpel aber effektiv: Boeing arbeitet an einer Methode, mit der man Waldbrände schnell löschen kann.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d) am Flughafen Mallorca

Mallorca
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Spanien
Top jobs
Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Eigentlich arbeiten die Forscher vom Boeing Phantom Works Lab an hochkomplizierten militärischen Projekten: Flugzeuge, die schneller als der Schall sind oder spezielle militärische Drohnen sind ihr Fachgebiet. Wasserballons reihen sich da wohl kaum ein. Trotzdem scheint die neuste Entwicklung von Boeing genial: Die Ingenieure des Flugzeugbauers wollen riesige Ballons nutzen, um Waldbrände zu bekämpfen. Die entstehen nicht dort, wo auch viel Wasser in der Nähe ist. Das muss zum Löschen daher erst einmal in großen Mengen von der nächsten Quelle hertransportiert werden. Zumeist passiert das mit Fliegern.

Löschflugzeuge sind mit der neuen Methode nicht mehr nötig: Die Ballons kann man in gewöhnliche Transportflugzeuge laden und dann über dem Feuer fallen lassen. Das würde ein Problem lösen: Löschflugzeuge sind eine Seltenheit. Normalerweise nutzt man Lufttanker. Diese werden dann entweder an Flughäfen beladen oder sie sammeln das Wasser selbst über dem Meer. Die Technik, die das möglich macht, ist kompliziert und teuer. Gemäß dem Portal newscientist.com besitzt die US-Forstbehörde derzeit nur elf solcher Flieger, acht weitere sind vom Militär oder privaten Anbietern auf Bereitschaft.

Jeder Frachtflieger kann zum Retter werden

Mit der neuen Technik, an der Boeing gemeinsam mit dem Forstwirtschaftskonzern Weyerhaeuser arbeitet, könnte man jedes Frachtflugzeug zum Retter umfunktionieren. Wie das funktioniert: Quadratische Pappcontainer von einem Kubikmeter Größe enthalten einen Plastikballon, der wiederum mit Wasser oder Löschmittel gefüllt ist. Über dem Feuer kann der Pilot die Boxen dann über die hintere Rampe des Fliegers fallen lassen. Die Luftströme zerstören die Deckel der Pappcontainer und Laschen, die mit dem Deckel verbunden sind, zerstören den Ballon. In der Folge ergießen sich etwa 900 Liter Wasser über den Brand.

Neben dem Vorteil, dass es mehr Fracht- als Löschflugzeuge gibt, können die Frachter die Ballons aus einer größeren Höhe fallen lassen - sie platzen jedoch viel näher über dem Boden als Löschflugzeuge an das Feuer herankämen. Derzeit befindet sich das Projekt noch in der Testphase, aber Boeing hofft, es schon bald auf den Markt zu bringen.

Mehr zum Thema

ticker-boeing-1

Boeing liefert im März weniger Flugzeuge aus

boeing 787 air new zealand imtow

Boeing 787-9 und -10 haben jetzt mehr Reichweite - und das ist für Boeing eine doppelt gute Nachricht

ticker-boeing-1

Erholung bei Verkehrsflugzeugen braucht länger - Boeing startet vorerst kein neues Flugzeugprogramm

ticker-boeing-1

Boeing erhält weiteren Auftrag für Wartung von Apache-Hubschraubern

Video

Die Boeing 757 von Icelandair: Heikler Tiefflug.
Nach 40 Jahren geht er in Rente. Auf seinem letzten Flug von Frankfurt nach Keflavik wollte der Kapitän einer Boeing 757 etwas Besonderes machen und flog in sehr niedriger Höhe über seine Heimat hinweg. Icelandair ist verärgert und hat die Behörden eingeschaltet.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
etihad airways manchester city
Die Golfairline sponsort den englischen Fußballpokalwettbewerb FA Cup. Emirates ist dadurch auch auf den Trikots präsent. Doch es gibt eine Ausnahme.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Flughafen München steht kurz vor der Eröffnung von Pier 1: Ein Video zeigt den gesamten Bauverlauf.
In München entsteht seit 2019 ein neuer, 95.000 Quadratmeter großer Pier am Terminal 1. Ende April geht der Bau ans Netz. Ein Zeitraffervideo zeigt sieben Jahre Bauarbeiten in 76 Sekunden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies