Momentaufnahme vom 5. Januar 2022 um 16:08 Uhr: Insgesamt 15 Airbus A380 über Mittel- und Osteuropa.

SuperjumbosViel Airbus-A380-Verkehr über Europa

Können Airlines nichts mehr anfangen mit dem Airbus A380? In manchem Fall mag das stimmen. Eine Momentaufnahme zeigt, wie viele Superjumbos dennoch wieder fliegen.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Im Dezember hat Airbus die Produktion des A380 mit der letzten Auslieferung an Emirates beendet. Fluglinien wie Air France und Lufthansa haben den Superjumbo aus ihren Flotten aussortiert. Der riesige Flieger gilt als zu schwierig zu füllen, in der Pandemie erst recht.

Beim Blick in den Himmel über Europa kommt man derzeit allerdings nicht auf den Gedanken, dass der A380 nicht zu gebrauchen wäre, wie eine Momentaufnahme vom Mittwoch (5. Januar) zeigt. Gegen 16 Uhr befanden sich 15 Superjumbos über Mittel- und Osteuropa, 13 davon vom größten Betreiber Emirates. Auf dem Höhepunkt der Corona-Krise hatte die Airline aus Dubai vor allem auf ihre Boeing 777-300 ER gesetzt.

Wien, Zürich und vier deutsche Ziele

Das ist nun wieder anders. Am Mittwoch gegen 16 Uhr befand sich Emirates-Flug EK 60 (Hamburg - Dubai) über Frankfurt (Oder), EK 31 (Dubai - London Heathrow) sowie EK 16 (London Gatwick - Dubai) waren in der Nähe von Nürnberg. EK 2 (London Heathrow - Dubai) hatte gerade die belgische Grenze zu Rheinland-Pfalz überquert.

EK 18 (Manchester - Dubai) befand sich in der Nähe von Eindhoven in den Niederlanden, wie der Dienst Flightradar 24 zeigt. EK 205 (Mailand - New York JFK) hob gerade in Italien ab, EK 74 (Paris - Dubai) war in der Nähe von Graz in Österreich. Über Ungarn flogen EK 46 (Frankfurt - Dubai) und EK 56 (Düsseldorf - Dubai), über Rumänien EK 128 (Wien - Dubai), EK 88 (Zürich - Dubai), EK 206 (Mailand - Dubai) und EK 50 (München - Dubai).

Auch British Airways und Qatar Airways

Der A380-Verkehr über Europa ging zu diesem Zeitpunkt aber nicht allein auf das Konto von Emirates. Es befand sich auch ein Superjumbo von British Airways als Flug BA 107 (London Heathrow - Dubai) an der Grenze von Slowenien zu Kroatien. Zudem war ein A380 von Qatar Airways als Flug QR 40 (Paris - Doha) über Frankreich Richtung Osten unterwegs.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie den A380-Verkehr über Europa.

Mehr zum Thema

Asiana bringt Airbus A380 zurück nach Frankfurt

Asiana bringt Airbus A380 zurück nach Frankfurt

Qantas nimmt Airbus A380 noch im Januar wieder in Betrieb

Qantas nimmt Airbus A380 noch im Januar wieder in Betrieb

Der größte Kunde und Betreiber des Airbus A380 ist mit Abstand Emirates. Anfang 2019 reduzierte die Fluggesellschaft aus Dubai ihre Order zwar von 162 auf nur noch 123 Superjumbos. Dennoch liegt sie damit ...

Die Rekorde mit dem Airbus A380

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Video

iberia sonnenfinsternis
Die Sonnenfinsternis hielten die Menschen an vielen Orten in Europa in Atem. Iberia beobachtete sie von einem Airbus A321 XLR aus - und hielt das im Video fest.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Unglücksort: Das Wrack der ATR 72 von Voepass.
Schon lange vor dem Absturz der ATR 72 mit 62 Toten waren bei Voepass Probleme mit Wartung und Enteisung bekannt. Dennoch wurde laut Erkenntnissen der brasilianischen Bundespolizei nicht konsequent gehandelt. Ihre Ermittlungen belasten die Fluggesellschaft - aber auch die Luftfahrtbehörde Anac.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
erste boeing 737 max tarom
Die rumänische Fluglinie steht kurz vor der Übernahme ihrer ersten Boeing 737 Max. Das Flugzeug von Tarom trägt schon seine Bemalung - und die zeigt neue Designelemente.
Timo Nowack
Timo Nowack