Bilder von einigen der verdreckten Koffer: Wurden nach der Ankunft in New York besudelt.

Gepäck besudeltVirgin-Fluggäste erleben in New York eine stinkende Überraschung

Im Terminal 4 des New Yorker Airports JFK ist eine Leitung geplatzt. Mit ekligen Folgen für die Passagierinnen und Passagiere eines Virgin-Atlantic-Fluges aus London.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Die böse Überraschung wartete am Gepäckband in Terminal 4 des New Yorker Flughafens JFK. Zuvor hatte alles reibungslos funktioniert. Virgin-Atlantic-Flug VS9 startete am 14. Juli pünktlich in London-Heathrow und landete 6 Stunden und 32 Minuten später in der Metropole an der Ostküste. Zum Einsatz kam der Airbus A350-1000 mit der Kennung G-VEVE.

Laut Reisenden verlief alles reibungslos - bis zur Gepäckausgabe. Doch dann kündigte sich das Unheil bereits an, noch bevor die Koffer auf dem Gepäckband aus den Tiefen des Flughafens auftauchten. Ein bestialischer Gestank verbreitete sich in der Halle. Dann wurden die ersten Koffer sichtbar: Sie waren mit einer schlammigen Flüssigkeit bespritzt.

Menschliche Ausscheidung an Koffern?

Die Reisenden vermuteten, dass es sich um menschliche Exkremente handelt. Eine Frau, die in England in einem Krankenhaus arbeitet, sagte der britischen Zeitung Express, der Gestank sei schlimmer als der von mancher menschlichen Ausscheidungen, mit der sie auf der Arbeit konfrontiert sei. Auch andere Reisende teilten in den sozialen Medien ihren Ekel mit.

Die Betroffenen sollen so wütend gewesen sein, dass die Flughafenpolizei eingreifen musste. Das Bodenpersonal von Virgin Atlantic kam zur Hilfe und verteilte große Plastiksäcke, damit die Reisenden ihren Kofferinhalt umpacken konnten. Andere Fluggäste berichteten, dass ihnen als Entschädigung ein Reisegutschein im Wert von 150 Pfund angeboten wurde.

Schaden erst am Flughafen entstanden

Virgin Atlantic erklärte gegenüber der Zeitung, eine kleine Anzahl ankommender Gepäckstücke sei beschädigt worden - dies sei aber erst nach der Ankunft in New York geschehen. Man arbeite mit dem Flughafen und den lokalen Behörden zusammen, um eine Lösung des Problems sicherzustellen, so die britische Fluggesellschaft.

Doch handelt es sich wirklich um menschliche Ausscheidungen? Wohl nicht. Laut einer Stellungnahme von JFKIAT, der Betreibergesellschaft von Terminal 4, handelt es sich um Ablagerungen aus einem «defekten Rohr, das mit einer Küchenspüle verbunden war». Zu den Details heißt es: «Der Geruch und das Aussehen der Substanz wurden durch Reste von Speiseöl verursacht, die in das Abwassersystem gelangt waren.» Das Rohr und die Verunreinigungen würde aber in keinem Zusammenhang mit der Kanalisation stehen.

Mehr zum Thema

ticker-virgin-atlantic

Virgin Atlantic verkauft sechs Airbus A330 Neo und least sie zurück

ticker-virgin-atlantic

Virgin Atlantic baut Führung um

ticker-virgin-atlantic

Virgin Atlantic fliegt täglich nach Seoul

ticker-virgin-atlantic

Virgin Atlantic fliegt ab 2026 nach Phuket

Video

Dassault Falcon 10X: Die Franzosen haben am 10. März das Rollout gefeiert.
Die Entwicklung verzögerte sich immer mehr. Nun hat Dassault endlich ihren neuesten Ultralangstrecken-Businessjet erstmals öffentlich präsentiert. Die Falcon 10X soll mit Geräumigkeit, Reichweite und Geschwindigkeit punkten.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Raketenabwehr: Ist im Iran-Krieg zentral geworden.
Raketen, Drohnen und Apaches: Mit Jets, Hubschraubern und Flugabwehrsystemen verteidigen sich die Vereinigten Arabischen Emirate und sorgen so auch dafür, dass Flugzeuge von Emirates, Etihad, Flydubai oder Air Arabia wieder starten können.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Boeing 777 von Emirates in Dubai: Der Betrieb wurde kurzzeitig gestoppt.
Einen großen Teil ihres Streckennetzes will die Golfairline wieder bedienen – auch Ziele wie Frankfurt, München oder Zürich. Doch ein Drohneneinschlag beim Flughafen Dubai International führte zu einem kurzfristigen Stopp aller Flüge von Emirates. Die Folge sind mitunter große Verspätungen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin