Der neu SK-105 Skylander: Platz für 19 Passagiere.

Skylander: Rettung aus China?

Es sah aus, als sei das französische Turboprop-Flugzeug am Ende, noch bevor es auf den Markt kommt. Doch nun gibt es Interessenten für eine Übernahme.

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Am 4. März entscheidet sich, wie es mit dem Skylander-Projekt weiter geht. Nachdem die Mutterfirma Geci Aviation am 28. September 2012 Insolvenz angemeldet hatte, wurde sie im Oktober unter Zwangsverwaltung gestellt. Auch diverse Finanzspritzen vom Staat hatten nicht ausgereicht, um das Projekt für den Turboprop-Kurzstreckenflieger am Leben zu erhalten. Die 143 Mitarbeitenden blickten in eine ungewisse Zukunft. Doch nun kommt offenbar Hoffnung auf. Zum einen erhielten alle Angestellten ihre Januar-Löhne. Und die Zukunft scheint nun doch nicht mehr in der Liquidation zu liegen.

Gleich zwei Interessenten gibt es für das Unternehmen, beide kommen aus Fernost. Wie die Zeitung L'Usine Nouvelle berichtet, interessieren sich sowohl die Hong Kong Aero Technology Group als auch die chinesische Yantai Taihai für das neue Flugzeug. Beide Angebote sähen vor, die Arbeitsplätze zu erhalten. Konkrete Verträge hätten die Interessenten aber noch nicht vorgelegt.

Alle Stellen in Frankreich?

Ob wirklich alle Stellen in Frankreich erhalten blieben, ist allerdings fraglich. Zumindest die Hong Kong Aero Technology Group verbindet ihr Angebot mit dem klaren Zugeständnis, den Betrieb und die Jobs in der französischen Region Lothringen zu erhalten, berichtet die Zeitung L'Essentiel. Yantai Taihai will allerdings laut anderen Medienberichten zumindest einen Teil der Flieger in China produzieren.

Die zweimotorige Skylander SK-105 soll eine Reichweite von 2000 Kilometern aufweisen und in der Lage sein, auch auf sehr kurzen Pisten zu starten und zu landen.

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