Unklare LageSchicksal der Antonov An-225 weiter ungewiss

Das größte Frachtflugzeug der Welt steht nördlich von Kiew. Betreiberin Antonov Airlines weiß nicht, wie es um ihre An-225 steht.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation

Noch gibt es keine bestätigten Angaben. Doch Russland behauptet, am Freitag (25. Februar) den Antonov Airport im Norden von Kiew definitiv eingenommen zu haben. Er - nach seinem Standort auch als Flughafen Hostomel bekannt – dient dem Flugzeugbauer Antonov als Testflughafen und der Frachtairline Antonov Airlines als Basis.

«Mehr als 200 russische Hubschrauber waren an der Operation beteiligt», heißt es in einer Erklärung der russischen Armee. Der Erfolg der Landung sei «durch die Ausschaltung des gesamten Luftverteidigungssystems im Landegebiet, die vollständige Isolierung des Kampfgebiets aus der Luft und die aktive Durchführung der elektronischen Kriegsführung sichergestellt» worden, heißt es weiter. Mit den Angriffen und der angeblichen Eroberung ist das Schicksal der einzige je gebauten Antonov An-225 weiter ungewiss.

Keine Information über Mriya

Der XXL-Frachter war am 5. Februar aus dem dänischen Billund nach Kiew zurückgekehrt. Nachdem es am Vortag noch geheißen hatte, er sei intakt, klingt es inzwischen anders. «Wir haben keine genauen Informationen über die An-225 Mriya», so Antonov Airlines. Die Kämpfe in Hostomel dauerten an. Die An-225 trägt den Namenszusatz Mriya - das bedeutet so viel wie Traum.

Mehr zum Thema

Russischer Angriff trifft Basis der Antonov An-225

Russischer Angriff trifft Basis der Antonov An-225

Westjet-Flieger mit ukrainischen Farben.

Zelenskyy: Flughafen von Vinnytsia von den Russen zerstört

ticker-eu-europaeische-union

EU prüft Einreiseverbot für russische Kriegsteilnehmer

Internationaler Flughafen Kyjiw-Boryspil: So voll war der Airport vor dem Krieg.

Die Ukraine arbeitet an einem Plan zur Rückkehr von zivilen Flügen

Video

Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
leav damakus syrien wassersalut
Mit Leav fliegt wieder eine deutsche Fluglinie nach Syrien und baut ihr Angebot direkt aus. Sundair soll bald folgen. Auch Eurowings zeigte in der Vergangenheit Interesse - will aktuell aber noch nicht wieder das Land ansteuern.
Timo Nowack
Timo Nowack
Canadair CL-415 beim Wasser tanken: Das Flugzeug ist Teil des EU-Katastrophenschutzes.
Während in Frankreich, Spanien und Italien Zehntausende vor den Flammen fliehen, mobilisiert die EU ihre Löschflugzeugflotte Resc EU. Doch die Maschinen sind im Schnitt über 30 Jahre alt. Ersatz ist bereits bestellt, kommt aber erst 2028.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies