Die Ryanair-Flotte besteht aus knapp 430 Boeing 737-800 und einer Boeing 737-700

737 Max 10Ryanair will Boeing 737 Max nachbestellen

Trotzt Ärger mit dem Modell hat Ryanair noch nicht genug. Die Billigairline will mehr 737 Max kaufen - in der Version Max 10.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Allroundmitarbeiter Luftfahrzeug (a) Flugzeugmontage/-unterhalt

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Eigentlich macht die Boeing 737 Max Ryanair gerade einigen Ärger. Weil die Billigairline die bestellten Flugzeuge viel später als geplant erhält, musste sie bereits Basen in Schweden und Spanien schließen. In Deutschland wurden die Standorte Hamburg und Nürnberg dichtgemacht. Auch die Gewinne sprudeln nicht mehr so wie einst. Und nicht zuletzt müssen die Iren ihr Ziel verschieben, 200 Millionen Passagiere im Jahr zu befördern - von 2024 auf 2026.

Dennoch haben sie Lust, sich noch mehr 737 Max zuzulegen. Man habe Boeing einen Vorschlag zum Kauf weiterer Flugzeuge unterbreitet, erklärte Michael O'Leary am Montag (3. Februar) bei der Präsentation der Zahlen zum dritten Quartal 2019/20. Er sei sich bewusst, dass das Management des Flugzeugbauers derzeit mit der Erlangung der Wiederzulassung der 737 Max beschäftigt sei und keine Kapazität habe, um über die Details einer solchen Order zu diskutieren, so der Konzernchef. Man habe aber ein Angebot abgegeben und erwarte, dann zuerst dranzukommen, wenn es wieder losgehe, sagte er gemäß der Nachrichtenagentur Reuters.

Preissenkung bei bestehender Order

Dieses Mal will Ryanair keine Boeing 737 Max 200 bestellen, die Billigairline-Variante der Max 8, die bis zu 200 Passagieren Platz bietet anstatt nur 189. Von ihr hat die Fluglinie 135 Stück fest geordert, hinzu kommen Optionen für 75 weitere Exemplare. Dieses Mal geht es um die Boeing 737 Max 10. Sie ist eine um 167,6 Zentimeter gestreckte Version der 737 Max 9, die bis zu 230 Passagiere fassen kann.

Ryanair erwartet aber von Boeing gleichzeitig ein Entgegenkommen. «Wir erwarten eine Neusetzung des Preises bei der 200-er-Bestellung, die wir schon platziert haben», so O'Leary gemäß Reuters weiter. Er glaubt die Order aufgeben zu können, sobald die 737 Max wieder fliegt.

Auch Auftrag an Airbus

Kürzlich wurde bekannt, dass die Billigairline auch die Gespräche mit dem Boeing-Erzrivalen wieder aufgenommen hat. Man verhandle über mögliche Bestellung von bis zu 100 Airbus A320 und A321 für Lauda, heißt es.

Mehr zum Thema

Kenny Jacobs: «Wenn Sie eine Max auf dem Rollfeld neben eine Boeing 737-800 stellen, werden die meisten Kunden den Unterschied nicht erkennen.»

«Wir nennen sie nur 737»

Airbus A320 von Lauda: Gibt es großen Zuwachs?

Ryanair verhandelt wieder über große Order bei Airbus

Boeing 737 Max im Flug: Die nächsten solchen Bilder gibt es erst ab Juni oder Juli.

Boeing 737 Max fliegt erst im Sommer wieder

ticker-ryanair

Das sind die neuen Strecken von Ryanair ab Deutschland im Sommer 2026

Video

crj900 laguardia ntsb
Das Cockpit wurde völlig zerstört, die Piloten der Bombardier CRJ900 von Air Canada überlebten den Zusammenstoß mit einem Feuerwehrtruck nicht. Die Funkaufzeichnungen dokumentieren die dramatischen Momente vor dem Unglück.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
la guardia crj 900 air canada express
Am Flughafen LaGuardia in New York ist eine Bombardier CRJ900 von Air Canada nach der Landung mit einem Feuerwehrfahrzeug zusammengestoßen. Die beiden Piloten kamen ums Leben.
Timo Nowack
Timo Nowack
König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin