Die D328 Eco der Deutsche Aircraft: Die Spitze stammt aus Südamerika.

AkaerRumpfspitze der D328 Eco wird in Brasilien gebaut

In etwas mehr als zweieinhalb Jahren will Deutsche Aircraft das erste Exemplar des neuen Turbopropfliegers ausliefern. Jetzt hat der Hersteller den Liferanten für die Rumpfspitze der D328 Eco ausgewählt.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Der größte Teil der Entwicklung geschah in Deutschland. Und auch gebaut wird das neue Regionalflugzeug in der Bundesrepublik. Dafür errichtet Hersteller Deutsche Aircraft derzeit eine neue Fabrik am Flughafen Leipzig/Halle. Schon Ende 2026 will er dort das erste Exemplar der D328 Eco ausliefern.

Doch beteiligt am neuen Turbopropflieger sind auch andere Länder. So wird die Rumpfspitze, also der Bereich, in dem sich das Cockpit befindet, in Brasilien gebaut werden. Deutsche Aircraft hat dafür Akaer mit Sitz in São José dos Campos ausgewählt, wie das Unternehmen am Montag (11. März) bekannt gab.

Akaer hat viele große Kunden

Der Standort des brasilianischen Unternehmens ist kein Zufall. Es wurde 1992 von ehemaligen Embraer-Ingenieuren gegründet. Und heute gehört der heimische Flugzeugbauer zu seinen wichtigsten Kunden. Akaer beliefert unter anderen aber auch Airbus, Leonardo, Pratt & Whitney, Saab oder Turkish Aerospace. Die Brasilianer würden «für die Herstellung des vorderen Rumpfes verantwortlich sein, einschließlich Industrialisierung, Werkzeugbau, Prototyp und damit verbundene Studien», so Deutsche Aircraft.

Die Deutsche Aircraft D328 Eco wird gegenüber der Dornier 328 um 2,1 Meter gestreckt – auf 23,31 Meter. Dadurch werden bis zu 43 statt 33 Passagiere im Flieger Platz finden - in einer 1-2-Konfiguration.

Mehr zum Thema

Entwürfe der D328 Eco: Links im alten Design mit sieben Propellerblättern. Rechts im neuen Design mit sechs Blättern.

Deutsche Aircraft passt Design der D328 Eco an

Dave Jackson: «Beim Flugzeugbau ist die Arbeitskraft nicht der größte Kostenfaktor».

«Wir glauben, dass unser Flugzeug besser ist als die ATR 42»

Dornier 328 von Rhein-Neckar Air: Die Airline befördert pro Jahre rund 25.000 Fluggäste

«D328 Eco wäre logischer Nachfolger für Rhein-Neckar Air»

ticker-brasilien

Brasilien verschärft Informationspflichten bei Flugausfällen

Video

airbus a330 200 iran air
Ausnahmen sind offenbar nicht geplant: Der US-Finanzminister kündigt an, ab Mittwoch alle Unternehmen zu sanktionieren, die mit jedweder iranischen Fluggesellschaft zusammenarbeiten. So wollen die Vereinigten Staaten die Airlines international lahmlegen.
Timo Nowack
Timo Nowack
midway atoll usfws
Die USA müssten mindestens 100 Millionen Dollar investieren, um den Flughafen des Midway Atolls betriebsbereit zu halten. Etliche Airlines und der Flugzeugbauer Boeing werben für die Investition - obwohl es so gut wie keine Starts und Landungen an dem Airport gibt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Feuerwerk und Flugzeug: Keine gute Kombination.
Feuerwerk und Flugzeuge sind keine gute Kombination. Das zeigte sich am Flughafen Mundo Maya in Guatemala, als ein Airbus A320 von Avianca zur Landung ansetzte.
Laura Frommberg
Laura Frommberg