Piloten sind besonders stark von Schlafproblemen betroffen.

Risikofaktor Schlafmangel

Unregelmäßige Arbeitszeiten stören den Schlafrhythmus. Das ist vor allem bei Piloten ein Problem, wie eine neue Studie zeigt.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d) am Flughafen Mallorca

Mallorca
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Spanien
Top jobs
Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Reizbarkeit, Unkonzentriertheit, Schlappheit - zu wenig Schlaf schadet auf Dauer. Doch in Berufen, in denen man besonders viel Verantwortung für andere Menschen übernimmt, kann das Manko gravierende Folgen haben. Für eine neue neue Studie befragten Fachleute der amerikanischen National Sleep Foundation deshalb 1087 Menschen, darunter mit Absicht besonders viele aus dem Transportwesen. Auch 202 Piloten wurden für die Untersuchung «Sleep in America» nach ihren Erfahrungen gefragt. Das beunruhigende Resultat: Rund ein Viertel von ihnen gab an, dass Schlafmangel bei ihnen schon einmal einen schweren Fehler, einen Beinahe-Zusammenstoß oder gar einen Unfall zur Folge hatte.

Das Schlafproblem schränkt Piloten in ihrem Beruf deutlich stärker ein als die Vertreter anderer Berufsgruppen. Bei Menschen, die in Berufen außerhalb der Transportbranche arbeiten, beantwortete nur einer von sechs Befragten die Frage nach störenden Folgen mit ja - also rund ein Drittel weniger. Schuld an den vermehrten Problemen bei den Piloten sind, so glauben die Befragten selbst, die unregelmäßigen Arbeitszeiten. Auch die verschiedenen Zeitzonen, in welchen Piloten sich bewegen, wirkten sich negativ auf den Schlaf aus. Die Hälfte der befragten Flugkapitäne war denn auch unzufrieden mit dem Schlafrhythmus. An Arbeitstagen oder eher -nächten fänden sie kaum je einen ordentlichen Schlaf, gaben sie an.

Keine Panik verbreiten

Die Studie solle keine Panik bei Passagieren verursachen, so National-Sleep-Foundation-Geschäftsführer David Cloud. «Die Fehlerquoten in diesen Berufen sind sehr gering.» Piloten würden sehr viel Wert darauf legen, ihren Schlaf gut im Griff zu haben. Gleichzeitig sollten die Ergebnisse aber Arbeitgeber und Gewerkschaften darauf aufmerksam machen, wie wichtig der Faktor Schlaf für die Leistung der Arbeitnehmer ist. «Arbeitgeber müssen sich mehr Mühe geben, die Arbeitszeiten so anzupassen, dass ein regelmäßiger und tiefer Schlaf in der Nacht gewährleistet ist», kommentiert Schlafforscher Patrick Sherry von der Universität Denver.

Mehr zum Thema

Cockpitpersonal bei der Arbeit: Wo verdient man in Europa am meisten?

So viel verdienen Pilotinnen und Piloten in Europa

ticker-usa

Druck auf Donald Trump steigt, das Rentenalter für Pilotinnen und Piloten auf 67 Jahre zu erhöhen

Cockpit in der Nacht: Wie sind Pilotinnen und Piloten angestellt?

Ein Urteil mit Folgen: Scheinselbstständigkeit bringt Luftfahrt in Bedrängnis

Helvetic Airways Bern-Monastir-27

Was Pilotinnen und Piloten beim Anflug auf Bern alles beachten müssen

Video

southwest airlines  independence one
Die Vereinigten Staaten feiern das Jubiläum der Unabhängigkeitserklärung und damit ihren 250. Geburtstag. Southwest Airlines nimmt das als Anlass für eine Sonderlackierung.
Timo Nowack
Timo Nowack
ryanair marseille
Viele Fluggäste kamen in Marseille nicht schnell genug durch die Sicherheitskontrollen, um ihren Flug nach Marrakesch zu erreichen. Rund 30 von ihnen liefen daraufhin aufs Vorfeld zur geparkten Boeing 737 von Ryanair. Nun gibt es viele gegenseitige Beschuldigungen.
Timo Nowack
Timo Nowack
malaysia airlines umbai indians
Die nationale Fluggesellschaft Malaysias gestaltet einen ihrer Airbus A330-300 neu. Sie will damit im indischen Markt punkten. Es geht beim Projekt von Malaysia Airlines um die beliebteste Sportart in dem Land.
Timo Nowack
Timo Nowack