Le BourgetMehr als 70 Bestellungen für Überschalljet Boom

Nicht nur Boeing und Airbus präsentieren auf der Luftfahrtmesse von Le Bourget ihre Aufträge. Auch der Überschallflieger Boom kommt bei den Airlines gut an.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Die Passagiere in Überschallgeschwindigkeit in 3 Stunden und 15 Minuten von New York nach Frankfurt fliegen - dieser Gedanke scheint Fluggesellschaften zu gefallen. Fünf Airlines stehen mittlerweile schon im Orderbuch von Boom Supersonic. Sie wollen insgesamt 76 Flugzeuge kaufen, wie die US-Firma auf der Luftfahrtmesse von Le Bourget bekannt gab. 10 Flieger davon sollen an die Virgin Group gehen, die Namen der anderen vier Interessenten behält Boom bisher für sich.

Fertig ist die Passagiermaschine allerdings noch lange nicht. Und selbst die nur ein Drittel so große Testmaschine XB-1 soll erst 2018 zum ersten Mal abheben. Zumindest ist der Designprozess bei der XB-1, die mit Triebwerken von General Electric unterwegs sein wird, laut Boom Supersonic nun aber abgeschlossen.

Änderungen am Design

Dabei habe man einige Änderungen vorgenommen, etwa einen dritten Einlauf am Heck hinzugefügt, der das Antriebssystem stabiler und das Flugzeug leistungsfähiger und sicherer mache, so das Start-up. Außerdem habe man das Design des Leitwerks weiterentwickelt, um die Leistung bei Seitenwind zu erhöhen.

Eine weitere Neuerung, die Boom-Chef Blake Scholl auf der Luftfahrtschau bekannt gab, ist eine alternative Klasseneinteilung für die Passagiermaschine: War bisher stets von 55 Sitzen in einer Klasse die Rede, stellte er nun auch eine Zwei-Klassen-Einteilung in Aussicht mit insgesamt 45 Plätzen in First Class und Business Class. Scholl sagte gegenüber Aviation International News auch, dass man bereits Informationen mit der US-Luftfahrtbehörde FAA austausche bezüglich der Zertifizierung.

41 Millionen Dollar

Um den Concorde-Nachfolger zu realisieren, hatte das Unternehmen in einer ersten Finanzierungsrunde bis Ende März 33 Millionen Dollar bei Investmentfirmen und Einzelinvestoren eingesammelt. In Le Bourget sprach Scholl nun von mittlerweile 41 Millionen Dollar an finanziellen Mitteln.

Mehr zum Thema

Die Concorde war 61.66 Meter lang und wie eine Spannweite von 25.6 Meter auf.

Die Erben der Concorde

Jet-Zero-Fabrik am Piedmont Triad Airport: Soll einst so aussehen.

An diesem Regionalflughafen sollen Überschalljets und Blended-Wing-Body-Flieger entstehen

Luftaufnahme der Farnborough Airshow 2022: Die Messe 2024 steht kurz bevor.

Was die Farnborough Airshow 2024 bringen wird

Die Tragflächen wurden umgestaltet und ...

American Airlines will Überschallreisen anbieten

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier