Flying Whales und Louis DreyfusLuftschiffe sollen Container von Frachtschiffen abholen

Der französische Luftschiffentwickler Flying Whales hat einen Partner in der Schifffahrt gefunden. Louis Dreyfus Armateurs erhofft sich Vorteile auf den ersten und letzten Meilen.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d) am Flughafen Mallorca

Mallorca
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Spanien
Top jobs
Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Luft und Wasser: Das französische Schifffahrtsunternehmen Louis Dreyfus Armateurs LDA hat eine Absichtserklärung mit der Firma Flying Whales unterzeichnet, ebenfalls aus Frankreich. «Im Rahmen dieser Partnerschaft wird LDA die von Flying Whales entwickelte Luftschifflösung LCA60T in seine Speditionsaktivitäten integrieren», so das Unternehmen.

Bei LCA60T handelt es sich um ein Helium-Luftschiffkonzept - 200 Meter lang, 50 Meter Durchmesser und 60 Tonnen Nutzlast. Der Frachtraum ist 96 Meter lang, acht Meter hoch und sieben Meter breit geplant. Frachtcontainer können von dort herabgelassen oder hineingezogen werden, während das Luftschiff sich in der Luft befindet. Größe Fracht kann im sogenannten «Under Slings»-Modus sogar hängend transportiert werden.

«Übergroße Ladungen auf den ersten und letzten Meilen»

Die LCA60T bekommt ein vollelektrisches Antriebssystem, das auf der Verwendung von grünem Wasserstoff basiert. Der Erstflug des Luftschiffes ist für 2025 angekündigt.

Im «Under Slings»-Modus hängt die Fracht unter dem Luftschiff. Bild: Flying Whales

«Durch die Kombination unseres Fachwissens möchten wir eine innovative Lösung anbieten, die in der Lage ist, bestimmte Probleme zu lösen, mit denen übergroße Ladungen auf den ersten und letzten Meilen ihrer Reise konfrontiert sind», sagt Edouard Louis-Dreyfus, Präsident von Louis Dreyfus Armateurs. «Dies wird ein erheblicher Vorteil für die Kunden unserer maritimen Logistikdienstleistungen sein», so seine Hoffnung. Tiefer in die Details der geplanten Partnerschaft gingen die beiden Unternehmen zunächst nicht.

Louis Dreyfus Armateurs arbeitet auch mit Airbus zusammen

Auch andere Unternehmen entwickeln neue Luftschiffe und stellen damit einen weniger umweltschädlichen Transport in Aussicht. So will etwas die spanische Regionalairline Air Nostrum Passagierluftschiffe vom Typ Airlander 10 der Firma Hybrid Air Vehicles einsetzen.

Derweil machte der neue Flying-Whales-Partner Louis Dreyfus Armateurs kürzlich schon einmal in der Luftfahrt Schlagzeilen. Im Oktober beauftragte Airbus das Unternehmen mit dem Bau, Besitz und Betrieb von neuen Frachtschiffen mit windunterstütztem Antrieb. Sie sollen Airbus' Flugzeugteiletransport über den Atlantik effizienter machen.

Mehr zum Thema

Gruppe von Energelieluftschiffen: Soll saubere Energie erzeugen.

Luftschiffe aus Deutschland sollen Energiewende bringen

Airlander 10 über Malta (Montage): Soll Wirklichkeit werden.

Air Nostrum will mit Luftschiffen ab Malta starten

Airlander 50: Soll große Fracht transportieren.

Airlander-Luftschiff soll bis 2033 noch größer werden

Theo geht in Rente – der Blimp mit dem Kennzeichen D-LDFR aus der WDL1B-Baureihe verbleibt in der Luftschiffhalle.

Ein neues Luftschiff für das Ruhrgebiet

Video

Tecnam P2012 VIP von außen: Der Innenraum ist neu.
Tecnam will mit der P2012 als VIP-Version einen neuen Markt erobern - dank italienischem Design, Alcantara-Interieur und Espressomaschine an Bord. Doch es gibt einen Dämpfer.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
lufthansa neue uniformen 23
Sie wurde gemeinsam mit Hugo Boss entworfen: Zum ersten Mal seit 24 Jahren präsentiert Lufthansa eine neue Uniform. aeroTELEGRAPH war bei der Vorstellung in Frankfurt dabei.
Timo Nowack
Timo Nowack
Saab Global Eye: Basis ist eine Bombardier Global 6000/6500.
Wie kann eine rohstoffreiche und strategisch immer wichtigere Region wie die Arktis überwacht und im Ernstfall verteidigt werden, angesichts klirrender Kälte und riesiger Ausdehnung? Hersteller wie Boeing, IAI und Northrop Grumman buhlen mit ihren Systemen um Kunden. Ihr härtester Konkurrent kommt aber aus Europa: Saab GlobalEye.
gerard al fil
Gérard Al-Fil