Airbus A320 Neo von Lufthansa mit Triebwerken von Pratt & Whitney: Die Lage bessert sich.

Konter gegen Airbus-Chef FauryLufthansa-Group-Chef Carsten Spohr: «Was Pratt & Whitney macht, ist richtig»

Airbus-Chef Guillaume Faury schoss kürzlich gegen Pratt & Whitney. Lufthansa-Group-Chef Carsten Spohr stärkt dem Triebwerksbauer nun den Rücken.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d) am Flughafen Mallorca

Mallorca
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Spanien
Top jobs
Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Bei der Präsentation der Airbus-Jahreszahlen im Februar präsentierte Konzernchef Guillaume Faury einen Hauptschuldigen für die langsamer steigende Produktionsrate des A320: Pratt & Whitney. Faury kritisierte, der Triebwerksbauer konzentriere sich zu sehr auf bereits aktive Flugzeuge, die derzeit mit wartungsbedürftigen Motoren am Boden stehen.

«Pratt & Whitney möchte einen Großteil seiner Mittel, seines Materials und seiner Triebwerke für die Unterstützung der Flotte bereitstellen», sagte Faury. Airbus sei mit dieser Priorisierung «sehr unzufrieden» und «nicht einverstanden». Der Triebwerkshersteller müsse seine Verpflichtungen für aktive und für neu gebaute Flugzeuge erfüllen, so der Airbus-Chef.

«Wenn man dann noch Ersatzteile über hat, kann man die an Airbus geben»

Dem widersprach am Freitag (6. März) Carsten Spohr bei der Vorstellung der Jahreszahlen von Lufthansa Group. «Die Airbus-Verzögerungen sind ärgerlich», gestand der Konzernchef der Airline-Gurppe ein. Noch ärgerlicher sei es aber, wenn man schon Airbus-Flugzeuge habe, aber Pratt & Whitney keine Ersatzteile liefere. «Deswegen kann ich nur sagen: Was Pratt & Whitney macht, ist richtig. Erstmal muss man Ersatzteile an die Kunden liefern, die schon Pratt & Whitney-Triebwerke gekauft haben, zum Beispiel Lufthansa. Und wenn man dann noch Ersatzteile übrig hat, kann man die an Airbus geben für neue Flugzeuge.»

Allerdings gebe es in Sachen Pratt & Whitney-Triebwerke auch «endlich etwas Grund zu Optimismus, zumindest bei der A320-Flotte», so Spohr. «Hier werden wir in diesem Jahr nur noch rund zehn Flugzeuge dauerhaft am Boden stehen haben jeweils», sagte der Manager. In den vergangenen Jahren waren es bis zu 20 Exemplare, die zur gleichen Zeit ausfielen.

Hinter aeroTELEGRAPH steckt mehr als eine Website: ein Team erfahrener Journalistinnen und Journalisten, das fliegt, recherchiert und einordnet – Tag für Tag. Mit Ihrer Unterstützung bleiben wir unabhängig und Sie lesen werbefrei. Jetzt hier klicken und abonnieren

Mehr zum Thema

Jubiläumsflieger von Lufthansa: Das Personal ist nicht in Feierlaune.

Kabinenpersonal von Lufthansa streikt erneut - und fährt dem Management in Jubiläums-Parade

Lufthansa-Airbus A320 aus einem Flugzeug: Am 13. und 14. April fallen hunderte Flüge aus.

Lufthansa: Streik beschleunigt das Ende von Cityline

Flieger von Lufthansa: Am Montag und Dienstag heben weniger ab.

Und schon wieder wird bei Lufthansa gestreikt - und nun auch bei Eurowings

airbus a340 600 d aihp muenchen 01

Zwei Airbus A340-600 von Lufthansa werden in Polen ausgeschlachtet

Video

Die Boeing 757 von Icelandair: Heikler Tiefflug.
Nach 40 Jahren geht er in Rente. Auf seinem letzten Flug von Frankfurt nach Keflavik wollte der Kapitän einer Boeing 757 etwas Besonderes machen und flog in sehr niedriger Höhe über seine Heimat hinweg. Icelandair ist verärgert und hat die Behörden eingeschaltet.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
etihad airways manchester city
Die Golfairline sponsort den englischen Fußballpokalwettbewerb FA Cup. Emirates ist dadurch auch auf den Trikots präsent. Doch es gibt eine Ausnahme.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Flughafen München steht kurz vor der Eröffnung von Pier 1: Ein Video zeigt den gesamten Bauverlauf.
In München entsteht seit 2019 ein neuer, 95.000 Quadratmeter großer Pier am Terminal 1. Ende April geht der Bau ans Netz. Ein Zeitraffervideo zeigt sieben Jahre Bauarbeiten in 76 Sekunden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies