Airbus A340-600 mit dem Kennzeichen D-AIHP (Archivbild): Wird nun zum Ersatzteilspender.

Verkauft an USCZwei Airbus A340-600 von Lufthansa werden in Polen ausgeschlachtet

Die deutsche Charterfluggesellschaft USC hat Lufthansa zwei weitere ausgemusterte Airbus A340-600 abgekauft. Die Langstreckenjets gehen nach Polen und werden zu Ersatzteilspendern.

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Im vergangenen Dezember flog der Airbus A340-600 mit dem Kennzeichen D-AIHI die ungewöhnliche Route vom Flughafen Frankfurt zum Airport Hahn. aeroTELEGRAPH fand damals heraus: Lufthansa hatte das Flugzeug an die deutsche Charterairline USC (Universal Sky Carrier) verkauft und der Jet soll in Hahn für Ersatzteile ausgeschlachtet werden.

USC betreibt einen Airbus A340-600 mit dem Kennzeichen D-AUSZ, der aktuell für Surinam Airways zwischen Amsterdam und Paramaribo fliegt. Das zweite Flugzeug der Airline ist ein A340-300 mit der Kennung D-AUSC, der zuletzt auf unterschiedlichen Routen unterwegs war.

In Bydgoszcz werden die Airbus A340 zu Ersatzteilspendern

Nun wird bekannt: USC hat zwei weitere ausgemusterte A340-600 von Lufthansa gekauft. Aber nicht, um sie zu betreiben, sondern ebenfalls zur Ausschlachtung. Daher hat sie die beiden Flieger direkt weitergegeben an das britische Unternehmen Executive Jet Support. Das teilt mit: «Beide Flugzeuge werden in Bydgoszcz, Polen, demontiert. Dort werden sie ein breites Sortiment an austauschbaren und strukturellen Bauteilen für Kunden weltweit liefern.»

USC-Chef Klaus Dieter Martin bestätigt das gegenüber aeroTELEGRAPH und erklärt, dass seine Fluggesellschaft so ihre Versorgung mit Ersatzteilen sicherstelle. Teile, die nicht an USC gehen, kann Executive Jet Support dann weltweit zum Verkauf anbieten.

Derzeit stehen die beiden A340-600 noch in Teruel

Der eine dieser beiden A340-600 trägt die Seriennummer 771 und flog bei Lufthansa mit dem Kennzeichen D-AIHP. Er ist etwas über 19 Jahre alt und verließ die Flotte Ende Juni 2025. Seit Mitte Juli 2025 steht die Maschine im spanischen Teruel. Dort befindet sich ebenfalls - und schon seit Ende März 2025 - die heute 18 Jahre alte D-AIHT. Beide Langstreckenjets hatten bei Lufthansa eine Vier-Klassen-Kabine mit 8 Sitzen in der First Class, 56 in der Business Class, 28 in der Premium Economy und 189 in der Economy Class.

Foto aus Teruel im April 2025: Hinter dem Airbus A350 von Edelweiss steht die D-AIHT.

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