Das Logo erstreckte sich über 10 Staaten.

Kreativer Dreamliner-Testflug

Eigentlich sollte es ein normaler Testflug sein - doch die Piloten der B787 flogen eine besondere Route.

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19 Stunden am Stück mussten die Piloten des Boeing-Dreamliners fliegen. Auf dem ETOPS (Extended Operations) Flug sollte die Ausdauer der General Electric GEnx-1B-Triebwerke getestet werden, wie Boeings Marketing-Vizechef Randy Tinseth in seinem Blog schreibt. Und die Crew wurde dabei kreativ: Sie zeichneten mit dem Flugzeug das Logo des Dreamliners regelrecht auf die Landkarte - als wären die USA ein riesiges Zeichenbrett. Dabei halfen ihnen Fluglotsen im ganzen Land.

Der Flieger startete um 13:33 (Ortszeit) am Donnerstag in Seattle und landete dort wieder am Freitag um 8:45 Uhr, 19 Stunden und 12 Minuten später. 16'751 Kilometer legten die Piloten zurück. In der Regel entscheidet man sich bei solchen Entfernungen für einen Zickzack-Kurs, wenn man das Land nicht verlassen soll - Boeing entschied sich für die kreativere - und wohl auch medienwirksamere - Variante. Viele Blogger wurden schon während des Fluges darauf aufmerksam, etwa der Airlinereporter des Seattle Post Intelligencer.

Auch das Unternehmenslogo

Flight Aware hat den Flug verfolgt und die riesige 787 festgehalten, die der Dreamliner in den 19 Stunden geflogen ist. Etwas ähnliches war schon Testpiloten der 747-8 gelungen, die eine riesige 747 geflogen waren, doch die Dreamliner-Crew setzte noch einen drauf: Zusätzlich zum Logo des Fliegers zeichneten sie auch noch das Boeing-Logo. Das Kunstwerk erstreckt sich über insgesamt 10 Staaten.

Der Testflug war einer der letzten Zertifizierungsflüge für das General Electric GEnx-1B-Triebwerk. Die Dreamliner, die bereits im Dienst der japanischen All Nippon Airways stehen, fliegen mit Rolls Royce-Triebwerken. Noch diesen Monat soll der erste Dreamliner mit einem GE-Triebwerk an Air India ausgeliefert werden, wie es von der Airline heißt.

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Redaktion