Embraer E195-E2: KLM ist die größte Betreiberin der brasilianischen Regionaljets in Europa.

Marjan RintelKLM-Chefin lobt Embraer im Rennen um Cityhopper-Flotte

Embraer oder Airbus A220? Bei KLM Cityhopper steht eine wichtige Flottenentscheidung an. Die Aussagen von Chefin Marjan Rintel lassen erkennen, wem ihre Sympathien gelten.

Top-Jobs

aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

KLM will Cityhopper weiter ausbauen. Dabei sind sowohl die Embraer E2, welche die Regionaltochter bereits als Ersatz für ihre E1 bestellt hat und betreibt, als auch der Airbus A220 im Rennen. In einem Gespräch äußerte sich Konzernchefin Marjan Rintel jedoch auffallend positiv über den brasilianischen Hersteller. «Wir sind mit Embraer sehr zufrieden», sagte sie. KLM pflege seit vielen Jahren eine enge Beziehung zu ihm und sei dessen größter Kunde in Europa.

Insgesamt 59 Flugzeuge des brasilianischen Herstellers fliegen für die Niederländer. Für die Zukunft von KLM Cityhopper gilt denn auch die Embraer-E2-Familie als Favorit. Und nach der Aussage von Rintel noch mehr.

Auch mit Airbus arbeitet KLM zusammen

Auf die Frage nach einem Zeitplan für die Entscheidung hielt sich Rintel bedeckt. Diese hänge «nicht nur von mir ab», sagte die Managerin allerdings auch. Denn wie auch bei Lufthansa werden bei der Air France-KLM-Gruppe Entscheidungen hauptsächlich beim Konzern gefällt.

Gleichzeitig betonte Rintel denn auch, dass KLM sowohl mit Embraer als auch mit Airbus eng zusammenarbeite. Während KLM Cityhopper bereits Embraer-Jets betreibt, erhält KLM derzeit Airbus A321 Neo und erwartet nach dem Sommer die ersten Airbus A350.

Airbus A350 ersetzen A330

«Wir rechnen mit dem ersten Flugzeug gegen Ende des Sommers», so die Managerin zum Thema Airbus A350. Ob bis Jahresende zwei oder drei Exemplare eintreffen, hänge vom genauen Auslieferungszeitpunkt ab.

Die ersten A350 sollen zunächst bestehende Langstreckenflugzeuge ersetzen und nicht für neue Strecken eingesetzt werden. Die Airline will perspektivisch mit den modernen Langstreckenflugzeugen die Airbus A330 ersetzen, die langsam in die Jahre kommen.

Hinter aeroTELEGRAPH steckt mehr als eine Website: ein Team erfahrener Journalistinnen und Journalisten, das fliegt, recherchiert und einordnet – Tag für Tag. Mit Ihrer Unterstützung bleiben wir unabhängig und Sie lesen werbefrei. Jetzt hier klicken und abonnieren

Mehr zum Thema

ticker-klm

KLM setzt größere Flugzeuge nach Aruba und Bonaire ein

ticker-klm

Auf diesen vier Strecken plant KLM den Airbus A350 ein

ticker-klm

Boeing 737 PH-GOV: Niederländischer Regierungsjet bleibt mindestens drei weitere Jahre im Einsatz - mit KLM als Betreiberin

Ausgeliefert: Der erste Airbus A350 von KLM in Amsterdam.

So plant KLM mit dem Airbus A350

Video

Aggrarflugzeug kurz vor Absturz: Das Flugzeug traf einen Kindergarten.
In Brasilien ist ein Agrarflugzeug kurz nach dem Start in eine Kindertagesstätte gestürzt. Das Flugzeug traf glücklicherweise einen Gebäudeteil, den die Kinder nicht nutzen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
air new zealand syknest
Air New Zealand verschiebt den Start ihrer Schlafkojen für die Economy Class abermals. Eigentlich sollte Syknest 2026 endlich in der Boeing 787 abheben. Doch noch fehlt die Zertifizierung - da erneut eine Behörde bei der Zulassung nicht hinterherkommt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Gulfstream G400 von Baires Fly: Das Flugzeug mit der Kennung LV-JQW brachte Flavio Bolsonaro in die USA.
Eine rund 22 Jahre alte Gulfstream G400 von Baires Fly brachte Flávio Bolsonaro und seine Familie über Ecuador nach Miami. Die argentinische Charterfirma flog einst auch Javier Milei - und auch ihr Eigentümer hat Ärger mit der Justiz.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies