KLM will Cityhopper weiter ausbauen. Dabei sind sowohl die Embraer E2, welche die Regionaltochter bereits als Ersatz für ihre E1 bestellt hat und betreibt, als auch der Airbus A220 im Rennen. In einem Gespräch äußerte sich Konzernchefin Marjan Rintel jedoch auffallend positiv über den brasilianischen Hersteller. «Wir sind mit Embraer sehr zufrieden», sagte sie. KLM pflege seit vielen Jahren eine enge Beziehung zu ihm und sei dessen größter Kunde in Europa.
Insgesamt 59 Flugzeuge des brasilianischen Herstellers fliegen für die Niederländer. Für die Zukunft von KLM Cityhopper gilt denn auch die Embraer-E2-Familie als Favorit. Und nach der Aussage von Rintel noch mehr.
Auch mit Airbus arbeitet KLM zusammen
Auf die Frage nach einem Zeitplan für die Entscheidung hielt sich Rintel bedeckt. Diese hänge «nicht nur von mir ab», sagte die Managerin allerdings auch. Denn wie auch bei Lufthansa werden bei der Air France-KLM-Gruppe Entscheidungen hauptsächlich beim Konzern gefällt.
Gleichzeitig betonte Rintel denn auch, dass KLM sowohl mit Embraer als auch mit Airbus eng zusammenarbeite. Während KLM Cityhopper bereits Embraer-Jets betreibt, erhält KLM derzeit Airbus A321 Neo und erwartet nach dem Sommer die ersten Airbus A350.
Airbus A350 ersetzen A330
«Wir rechnen mit dem ersten Flugzeug gegen Ende des Sommers», so die Managerin zum Thema Airbus A350. Ob bis Jahresende zwei oder drei Exemplare eintreffen, hänge vom genauen Auslieferungszeitpunkt ab.
Die ersten A350 sollen zunächst bestehende Langstreckenflugzeuge ersetzen und nicht für neue Strecken eingesetzt werden. Die Airline will perspektivisch mit den modernen Langstreckenflugzeugen die Airbus A330 ersetzen, die langsam in die Jahre kommen.
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