Dreamliner in der Produktion: 10 pro Monat bis Ende 2013

Keine Eile beim Stretch-Dreamliner

Vor kurzem stellte Boeing die lange Version der B787 für bald in Aussicht. Plötzlich lässt sich der Flugzeugbauer damit Zeit.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d) am Flughafen Mallorca

Mallorca
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Spanien
Top jobs
Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

«Wir haben keine Eile dabei, eine Antwort zu finden», sagt Dreamliner-Chefingenieur Mike Sinnett. Boeing geht das Projekt Stretch-Dreamliner nun entspannt an. In einem Interview mit der Nachrichtenagentur Bloomberg erteilte er allen, die schon bald eine längere Version der B787 erwarten, eine Abfuhr. Noch vor einigen Monaten klang es anders. Man rechnete damit, dass die B787-10 schon 2016 auf den Markt kommen wird. Boeings Zivilluftfahrt-Chef Jim Albaugh hatte in einem Interview im vergangenen Jahr entsprechende Andeutungen gemacht. Doch nun hat man sich offenbar einen weiteren Zeithorizont gesetzt.

Der Markteintritt gegen Ende des Jahrzehnts wäre wohl am wahrscheinlichsten, so Sinnett. Falls man den Flieger überhaupt baue, wohlgemerkt. Auch da will sich der Flugzeughersteller nicht festlegen. «Wir sind noch nicht einmal so weit, dass wir dem Aufsichtsrat davon berichten», sagt Sinnett. Eine Entscheidung werde man gegen Ende dieses Jahres treffen. Aller Wahrscheinlichkeit nach werde man die Dreamliner-Langversion aber bauen, kündigte auch Albaugh bereits vor zwei Monaten an. Fluggesellschaften vor allem aus Europa und Asien hätten schon großes Interesse an der 787-10 gezeigt, sagte er der Wirtschaftszeitung The Wall Street Journal.

Kleinere Reichweite, mehr Passagiere

Die B787-10 soll mit 290 bis 310 Passagieren eine höhere Kapazität aufweisen als die bereits ausgelieferte B787-8, die zwischen 210 und 250 Reisende fasst. Sie wird mit 69 Metern rund 14 Meter länger sein als das Erstmodell. Die Reichweite soll rund 15'700 Kilometer betragen. Das mache sie zu einem sehr wirtschaftlichen Flugzeug, so Albaugh. Die um sechs Meter verlängerte 787-9 (250 bis 290 Passagiere) soll im Jahr 2014 auf den Markt kommen. Die Produktion der aktuellen Dreamliner-Version 787-8 will Boeing außerdem hochfahren. Von momentan 3,5 Fliegern im Monat soll sie sich bis Ende 2013 auf 10 Flieger pro Monat steigern. Und das ist auch nötig: Boeing hat einen Auftragsüberhang von 850 Fliegern beim 787-Programm. Diese Bestellungen gilt es nun zu Geld zu machen.

Mehr zum Thema

ticker-boeing-1

Boeing liefert im März weniger Flugzeuge aus

boeing 787 air new zealand imtow

Boeing 787-9 und -10 haben jetzt mehr Reichweite - und das ist für Boeing eine doppelt gute Nachricht

ticker-boeing-1

Erholung bei Verkehrsflugzeugen braucht länger - Boeing startet vorerst kein neues Flugzeugprogramm

ticker-boeing-1

Boeing erhält weiteren Auftrag für Wartung von Apache-Hubschraubern

Video

Die Boeing 757 von Icelandair: Heikler Tiefflug.
Nach 40 Jahren geht er in Rente. Auf seinem letzten Flug von Frankfurt nach Keflavik wollte der Kapitän einer Boeing 757 etwas Besonderes machen und flog in sehr niedriger Höhe über seine Heimat hinweg. Icelandair ist verärgert und hat die Behörden eingeschaltet.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
etihad airways manchester city
Die Golfairline sponsort den englischen Fußballpokalwettbewerb FA Cup. Emirates ist dadurch auch auf den Trikots präsent. Doch es gibt eine Ausnahme.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Flughafen München steht kurz vor der Eröffnung von Pier 1: Ein Video zeigt den gesamten Bauverlauf.
In München entsteht seit 2019 ein neuer, 95.000 Quadratmeter großer Pier am Terminal 1. Ende April geht der Bau ans Netz. Ein Zeitraffervideo zeigt sieben Jahre Bauarbeiten in 76 Sekunden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies