Helvetic Airways: Die Airline braucht mehr Flugzeuge.

Probleme mit Pratt and WhitneyHelvetic Airways flottet vier zusätzliche Embraer E195-E1 ein

Helvetic Airways braucht aufgrund herausfordernder Bedingungen mehr Flugzeuge. Deshalb flottet die Airline jetzt ältere Embraer-Jets ein.

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Helvetic Airways fliegt eigentlich hauptsächlich mit den modernen E2-Jets von Embraer. Doch auch für die Schweizer Regionalairline sind die aktuellen Probleme mit Pratt and Whitney sowie Schwierigkeiten mit den Lieferketten herausfordernd. Diese laut Geschäftsführer Tobias Pogorevc «herausfordernden Rahmenbedingungen» haben sie nun dazu veranlasst, vier Flugzeuge der älteren E1-Reihe in die Flotte aufzunehmen.

Ein Sprecher von Helvetic Airways bestätigt, dass man den Schritt vor dem Hintergrund der Triebwerksprobleme gehe. Mit dem Leasingunternehmen Azorra habe man eine mehrjährige Leasingvereinbarung über vier Embraer E195-E1 abgeschlossen, teilt die Fluggesellschaft mit. Die Flugzeuge Jahrgang 2011 werden voraussichtlich anfangs des zweiten Quartals 2024 zur Flotte stoßen. So könne man«unseren Kunden eine hohe Zuverlässigkeit, Planungssicherheit und vor allem Pünktlichkeit gewährleisten», so Pogorevc.

22 Flugzeuge im Sommerflugplan

Die vier Maschinen verfügen über 122 Sitzplätze in einer 2-2-Konfiguration. Mit ihnen wächst die Flotte von Helvetic Airways per Sommerflugplan 2024 auf insgesamt 22 Flugzeuge an: vier Embraer E195-E2, acht E190-E2 sowie sechs E190 und vier E195. Wie die zwei im Sommer 2023 eingeflotteten Embraer E190 setzt Helvetic Airways auch die vier größeren E195 auf dem bestehenden Flugnetz ein. Die Airline ist vor allem im Wet-Lease für Swiss unterwegs.

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