Airbus A380 von Qantas: Mehrheitlich am Boden.

Erneut Risse in Flügeln gefundenEin altes Problem des Airbus A380 meldet sich zurück

Kleine Haarrisse plagten vor sechs Jahren den Airbus A380. Bei früheren Exemplaren könnte das Problem jetzt erneut auftreten.

Top-Jobs

Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs

Der Superjumbo hatte schon einmal mit dem Problem zu kämpfen. 2012 wurden bei einigen Airbus A380 von Qantas und Singapore Airlines kleine Haarrisse in den Tragflächen entdeckt. Nach aufwendigen und teuren Inspektionen und Reparaturen der bis dahin gebauten Exemplare sowie Anpassungen in der Produktion, schien der Mangel behoben zu sein.

Doch nun kehrt das Problem zurück - allerdings an etwas anderer Stelle. Die Easa veranlasste erneut die Kontrolle früher gebauter Airbus A380. Wie das Portal Flightglobal schreibt, hat die europäische Luftfahrtbehörde bekannt gegeben, dass bei einigen Flugzeugen erneut Haarrisse entdeckt worden sind. Betreiber älterer Exemplare sollen ihre Superjumbos darum bald nach diesen Schäden untersuchen lassen.

Airbus arbeitet an Ausbesserungen

Dieses Mal sollen die äußeren Flügelholme betroffen sein, die innerhalb der Tragflächen als tragenden Bauteil fungieren. Die kleinen Risse könnten die Tragfähigkeit der Flügelstruktur gefährden, schreibt die Easa in einer vorläufigen Anweisung. Airbus plant für betroffene Fluggesellschaften eine Anleitung zur Inspektion sowie Wartung zu erstellen, bei denen die Tragflächen auch mit präzisen Ultraschall-Geräten nach Rissen abgesucht werden.

Von diesen Problemen sind nur die ersten 25 gebauten Airbus A380 betroffen. Es sind die Maschinen mit den Seriennummern 006 bis 017,  019 bis 023, 025 bis 027 und 029, 033, 034, 038 sowie 040. Aktuell sind sie noch bei Singapore Airlines, Emirates, Qantas sowie Hi Fly im Einsatz. Auch zwei Maschinen von Air France und eine von Lufthansa sind betroffen. Die Easa gab den Betreibern ein Zeitfenster von 12 Jahren und 3 Monaten ab Fertigstellung der Flieger vor, in dem die Inspektionen vorgenommen sein sollen.

Weitere A380 könnten ebenfalls betroffen sein

Für Hi Fly, die den ältesten dieser frühen A380 betreibt, bleibt demnach noch bis zum Frühjahr des nächsten Jahres Zeit. Bei der ersten Inspektion belässt es die Easa jedoch nicht und schreibt eine dreijährige Wiederholung dieser Checks vor. Zudem könnte die Behörde den Kreis der betroffenen Flieger auf weitere Maschinen ausweiten.

Mehr zum Thema

Rechts kommt die pessimistische Seite zum Vorschein, die vor dem Tod der Riffe warnt.

Hi Fly plant weiterhin mit weiteren Airbus A380

Die Risse in den Tragflächen haben Airbus einige Probleme bereitet.

Woher die A380-Risse stammen

Trümmer im ewigen Eis: A380-Triebwerke müssen überprüft werden.

A380-Trümmer vier Meter unterm Eis gefunden

Die D-AIMA, hier auf einem Archivbild: Jürgen Raps lieferte das Flugzeug aus.

Lufthansa nimmt mit einer speziellen Geste Abschied von Jürgen Raps

Video

Erster Being 737-800 Kombifrachter: Air Inuit hat das Flugzeug am 13. Januar in den Liniendienst aufgenommen.
Fast fünfzig Jahre prägten röhrende 737-200 C den Alltag im Norden Québecs. Jetzt hebt erstmals eine Boeing 737-800 Kombi für Air Inuit ab – mit 90 Sitzen, Palettenfracht und als Weltpremiere.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Das Doomsday Plane bei der Landung in Los Angeles. Rarer Vogel.
In Los Angeles tauchte erstmals seit Langem wieder eine Boeing E-4B öffentlich auf. Während der Ersatz für die Weltuntergangsflugzeuge der USA bereits entsteht, absolvierte der alternde fliegende Kommandoposten einen ungewöhnlichen Rundflug über das Land.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines
Die amerikanische Fluggesellschaft ist Boeing-Kundin durch und durch. Das zeigte sie bisher auch auf jedem ihrer Flugzeuge - mit der Aufschrift Proudly All Boeing. Nun hat Alaska Airlines ihren Slogan angepasst.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies