Tragfläche eines A380: Die Fluggesellschaften könnten bald gezwungen sein, alle Maschinen des Typs zu überprüfen.

Erneut Risse an A380 entdeckt

Airbus fand weitere kleine Defekte an den Tagflächen. Der Flugzeugbauer betont weiter, das sei ungefährlich.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Trainer Aircraft Chief Engineer

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Erst Anfang des Monats hatte Airbus aus dem gleichen Grund Schlagzeilen geschrieben. Jetzt entdeckte der Flugzeugbauer erneut risse an den Tragflächen von zwei Superjumbos A380, wie ein Sprecher der Europäischen Sicherheitsbehörde EASA einen Bericht des Fachmagazins Aviation Week bestätigte. Anfang Januar hatte man die feinen Risse in den Tragflächen der A380 von Qantas und Singapore erstmals bemerkt.

Airbus bestätigte die Meldungen zu den neuen Rissen ebenfalls. An zwei von neun untersuchten Maschinen haben man solche gefunden, so ein Sprecher. Details dazu, bei welchen Fluglinien und bei wie vielen Fliegern sie entdeckt wurden, gab der Flugzeugbauer nicht bekannt. Die Mängel tauchten an kleinen L-förmigen Teilchen auf, von denen 2000 in jeder Tragfläche stecken. Außerdem bleibt man bei der Aussage, dass die Haarrisse die Flugsicherheit nicht beeinträchtigen. Sie könnten bei der nächsten Wartung repariert werden. Diese sind alle vier Jahre vorgesehen.

Gespräche mit der Behörde

An dieser Aussage von Airbus übten schon nach den ersten gemeldeten Rissen einige Branchenexperten Kritik. Der Verband der australischen Flugzeugingenieure forderte ein Grounding der gesamten A380-Flotte, um diese zu inspizieren. Vier Jahre seien eine viel zu lange Zeit, in der viel passieren könne. Man solle nicht mit dem Leben der Passagiere spielen.

Vielleicht werden ihre Forderungen bald umgesetzt. Die EASA befindet sich laut Aussagen eines Sprechers gegenüber dem Wall Street Journal in Gesprächen mit Airbus. In der Branche rechnet man damit, dass die Behörde in den nächsten Tagen eine Anordnung herausgibt, die die Fluggesellschaften auffordert, ihre Superjumbos zu überprüfen. Andere Behörden könnten es den Europäern gleich tun.

Mehr zum Thema

emirates airbus a380 flagge 02

Emirates setzt nationales Ausrufezeichen auf Airbus A380

emirates airbus a380

Emirates kauft im großen Stil Airbus A380

Airbus A380 von Qatar Airways: Die Fluglinie will ihr Netz über Beteiligungen stärken.

Qatar Airways lässt alle Airbus A380 bis Juni am Boden

airbus a380 f wwow

Der erste Airbus A380 fliegt wieder

Video

Der Airbus A321 Neo von Lufthansa bei der Evakuierung: Starker Geruch nach Kerosin.
Kurz nach dem Start Richtung München musste ein Airbus A321 Neo der deutschen Fluglinie umkehren. Nach der sicheren Landung in Athen wurde der Jet von Lufthansa evakuiert. Drei Menschen wurden leicht verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Evakuierung des AIrbus A321 Neo von Frontier Airlines: Viele nehmen ihr Gepäck mit.
Nach dem tödlichen Zwischenfall auf der Startbahn in Denver geriet auch die Evakuierung des Airbus A321 Neo in den Fokus. Erneut haben zahlreiche Passagiere trotz Rauchentwicklung ihr Handgepäck mitgenommen. Nun ermitteln die Behörden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
copa airlines muttertag
Wo können Mutter und Kind den Muttertag am besten verbringen? Im Cockpit, war die Antwort der Familie Freitas bei Copa Airlines.
Timo Nowack
Timo Nowack