Tragfläche eines A380: Die Fluggesellschaften könnten bald gezwungen sein, alle Maschinen des Typs zu überprüfen.

Erneut Risse an A380 entdeckt

Airbus fand weitere kleine Defekte an den Tagflächen. Der Flugzeugbauer betont weiter, das sei ungefährlich.

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Erst Anfang des Monats hatte Airbus aus dem gleichen Grund Schlagzeilen geschrieben. Jetzt entdeckte der Flugzeugbauer erneut risse an den Tragflächen von zwei Superjumbos A380, wie ein Sprecher der Europäischen Sicherheitsbehörde EASA einen Bericht des Fachmagazins Aviation Week bestätigte. Anfang Januar hatte man die feinen Risse in den Tragflächen der A380 von Qantas und Singapore erstmals bemerkt.

Airbus bestätigte die Meldungen zu den neuen Rissen ebenfalls. An zwei von neun untersuchten Maschinen haben man solche gefunden, so ein Sprecher. Details dazu, bei welchen Fluglinien und bei wie vielen Fliegern sie entdeckt wurden, gab der Flugzeugbauer nicht bekannt. Die Mängel tauchten an kleinen L-förmigen Teilchen auf, von denen 2000 in jeder Tragfläche stecken. Außerdem bleibt man bei der Aussage, dass die Haarrisse die Flugsicherheit nicht beeinträchtigen. Sie könnten bei der nächsten Wartung repariert werden. Diese sind alle vier Jahre vorgesehen.

Gespräche mit der Behörde

An dieser Aussage von Airbus übten schon nach den ersten gemeldeten Rissen einige Branchenexperten Kritik. Der Verband der australischen Flugzeugingenieure forderte ein Grounding der gesamten A380-Flotte, um diese zu inspizieren. Vier Jahre seien eine viel zu lange Zeit, in der viel passieren könne. Man solle nicht mit dem Leben der Passagiere spielen.

Vielleicht werden ihre Forderungen bald umgesetzt. Die EASA befindet sich laut Aussagen eines Sprechers gegenüber dem Wall Street Journal in Gesprächen mit Airbus. In der Branche rechnet man damit, dass die Behörde in den nächsten Tagen eine Anordnung herausgibt, die die Fluggesellschaften auffordert, ihre Superjumbos zu überprüfen. Andere Behörden könnten es den Europäern gleich tun.

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