Tragfläche eines A380: Die Fluggesellschaften könnten bald gezwungen sein, alle Maschinen des Typs zu überprüfen.

Erneut Risse an A380 entdeckt

Airbus fand weitere kleine Defekte an den Tagflächen. Der Flugzeugbauer betont weiter, das sei ungefährlich.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Principal Engineer - Flight Physics Simulation

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Erst Anfang des Monats hatte Airbus aus dem gleichen Grund Schlagzeilen geschrieben. Jetzt entdeckte der Flugzeugbauer erneut risse an den Tragflächen von zwei Superjumbos A380, wie ein Sprecher der Europäischen Sicherheitsbehörde EASA einen Bericht des Fachmagazins Aviation Week bestätigte. Anfang Januar hatte man die feinen Risse in den Tragflächen der A380 von Qantas und Singapore erstmals bemerkt.

Airbus bestätigte die Meldungen zu den neuen Rissen ebenfalls. An zwei von neun untersuchten Maschinen haben man solche gefunden, so ein Sprecher. Details dazu, bei welchen Fluglinien und bei wie vielen Fliegern sie entdeckt wurden, gab der Flugzeugbauer nicht bekannt. Die Mängel tauchten an kleinen L-förmigen Teilchen auf, von denen 2000 in jeder Tragfläche stecken. Außerdem bleibt man bei der Aussage, dass die Haarrisse die Flugsicherheit nicht beeinträchtigen. Sie könnten bei der nächsten Wartung repariert werden. Diese sind alle vier Jahre vorgesehen.

Gespräche mit der Behörde

An dieser Aussage von Airbus übten schon nach den ersten gemeldeten Rissen einige Branchenexperten Kritik. Der Verband der australischen Flugzeugingenieure forderte ein Grounding der gesamten A380-Flotte, um diese zu inspizieren. Vier Jahre seien eine viel zu lange Zeit, in der viel passieren könne. Man solle nicht mit dem Leben der Passagiere spielen.

Vielleicht werden ihre Forderungen bald umgesetzt. Die EASA befindet sich laut Aussagen eines Sprechers gegenüber dem Wall Street Journal in Gesprächen mit Airbus. In der Branche rechnet man damit, dass die Behörde in den nächsten Tagen eine Anordnung herausgibt, die die Fluggesellschaften auffordert, ihre Superjumbos zu überprüfen. Andere Behörden könnten es den Europäern gleich tun.

Mehr zum Thema

Airbus A380 von Emirates: Mit riesigem Abstand die größte Betreiberin.

Emirates-Präsident Tim Clark: Was Airbus für einen A380 Neo gebraucht hätte

ticker-airbus-a380

F-WWOW: Erster Airbus A380 absolviert weiteren Testflug

Beschädigter Reifen, spuren und zerstörte Lampen: Ein Airbus A380 von Lufthansa setzte in München zu früh auf.

Sieben Reifen kaputt, drei Lichter zerstört: Warum Lufthansas Airbus A380 vor der Piste landete

Airbus A380 mit Triebwerken von Engine Alliance: Problem mit einer Dichtung.

FAA schickt Airbus-A380-Triebwerke in die Werkstatt

Video

Bangkok Suvarnabhumi aus der Luft: Der Flughafen soll seine Kapazität verdoppeln.
Der Flughafen Bangkok-Suvarnabhumi soll künftig 120 Millionen Fluggäste pro Jahr abfertigen, doppelt so viele wie heute. Dafür sind ein neues Südterminal und eine vierte Piste geplant. Und schon zuvor soll es eine Erweiterung geben.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Bildschirmfoto 2026-11-04 um 125453
Ein Learjet 60 stürzte fast senkrecht auf eine Straße in Florida, neun Menschen starben. Jetzt wurden Teile des Höhenruders gefunden - bis zu 6,1 Kilometer vom Wrack entfernt.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
learjet absturz florida 01
Die US-Unfalluntersuchungsbehörde NTSB hat sich zum tödlichen Absturz des Bombardier Learjet 60 in Florida geäußert. Das sind die Erkenntnisse über die letzten Minuten des Unglücksfluges, der in ein Wohngebiet stürzte.
Timo Nowack
Timo Nowack