Die Spirit of Mojave ist am 9. Dezember an der Basis von Stratolaunch Systems angekommen.

Stratolaunch SystemsDie neueste Betreiberin der Boeing 747

Stratolaunch Systems hat ihr zweites Flugzeug. Das Unternehmen, das Hochgeschwindigkeits-Flugtestdienste anbietet, bereitet die ehemalige Virgin-Boeing-747 jetzt für den Einsatz vor.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz
Pilatus Logo

Junior Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz
Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation

Es war ein großes Ereignis. Vergangenen Januar wollte Virgin Orbit als erstes kommerzielles Weltraumunternehmen ab Europa einen Satelliten ins All bringen. Die Boeing 747 mit dem Namen Cosmic Girl hob am 9. Januar wie geplant in Newquay ab. Die 21 Meter lange Trägerrakete Launcher One wurde vor der Südwestküste Irlands auch abgesetzt, die erste Stufe zündete. Doch danach gab es Probleme. Für das Unternehmen waren die Folgen fatal. Im März stellte es den Betrieb ein, im April meldete es Insolvenz an.

Die Cosmic Girl - eine Boeing 747-400, die von 2001 bis 2015 bei Virgin Atlantic als G-VWOW flog und danach bei Virgin Orbit die Registrierung N744VG trug, bekam danach einen neuen Job. Stratolaunch Systems gab bekannt, dass sie den Jumbo-Jet gekauft hat und künftig als Startplattform für die wiederverwendbaren Hyperschall-Testraketen Talon A nutzen wird. Jetzt ist er mit dem übernommenen Kennzeichen N744VG von San Bernardino an die Basis am Mojave Air and Space Port zurückgekehrt.

Unterstützung des größten Flugzeugs der Welt

Die Boeing 747 trägt jetzt den Taufnamen The Spirit of Mojave. Das Flugzeug werde eine kurze Zeit am Boden verbringen, wo es «Modifikationen für seine neue Aufgabe erhalten» werde, so Stratolaunch. Es werde voraussichtlich in der ersten Hälfte des Jahres 2024 einsatzbereit sein.

Das amerikanische Unternehmen wurde  2011 von Microsoft-Gründer Paul Allen und Scaled-Composites-Gründer Burt Rutan gegründet. Es plante zuerst, Trägerraketen für Satellitenstarts zu transportieren. Inzwischen fokussiert es sich auf Hochgeschwindigkeits-Flugtestdienste, es bringt experimentelle Hyperschallflugzeuge in die Luft. Die Boeing 747 unterstützt dabei die 72 Meter lange Stratolaunch Roc, die mit ihrer Spannweite von 117 Metern als größtes Flugzeug der Welt gilt.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie Bilder der Boeing 747 von Stratolaunch und der Roc. Ein Klick aufs Bild öffnet die Galerie im Großformat.

Mehr zum Thema

Boeing 747 von Virgin Orbit: Trägerrakete am Flügel.

Boeing 747 bringt von kleinem englischen Flughafen Satelliten ins All

Ebenfalls aus dem Hause Scaled Composites stammt das Doppelrumpfflugzeug Stratolaunch. Nach seiner Spannweite von 117 Metern gerechnet, ist es das größte Flugzeug der Geschichte. Es soll als Startplattform für Forschungsraketen dienen.

Größtes Flugzeug der Welt flog zum ersten Mal

ticker-usa

US Navy sucht neue Kampfdrohne für Flugzeugträger

Boeing 737 Max 7: Klein, aber mit viel Reichweite ausgestattet.

Boeing bringt die 737 Max 7 ans Ziel - was sie den Kunden bietet

Video

erste boeing 737 max tarom
Die rumänische Fluglinie steht kurz vor der Übernahme ihrer ersten Boeing 737 Max. Das Flugzeug von Tarom trägt schon seine Bemalung - und die zeigt neue Designelemente.
Timo Nowack
Timo Nowack
fiat panda mailand linate hawker
Ungewöhnlicher Unfall am Flughafen Mailand-Linate: Ein Fiat Panda ist dort ungebremst mit einem rollenden Privatjet kollidiert, wie ein Video einer Überwachungskamera zeigt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Flughafen Pereria: Massive Schäden am Terminal.
Ein Erdbeben der Stärke 7,4 hat im Westen Kolumbiens schwere Zerstörungen angerichtet und mindestens 110 Menschen das Leben gekostet. Auch der Luftverkehr ist betroffen: Sieben Flughäfen mussten ihren Betrieb einstellen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin