Bombardier CRJ 900 in Köln: Dem Beschuss entgangen.

Flotte zerstörtDas schwere Los libyscher Airlines

Die EU setzte die Fluglinien Libyens auf die Schwarze Liste. Zudem dezimierten die Kämpfe in Libyen die Flotten von Libyan Airlines und Afriqiyah Airways.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d) am Flughafen Mallorca

Mallorca
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Spanien
Top jobs
Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Die neuesten Zahlen sind erschreckend und betrüblich zugleich. Mehr als 90 Prozent der Flugzeuge am Flughafen Tripolis sind bei den monatelangen Kämpfen zwischen Regierungstruppen und Aufständischen zerstört worden. Dies meldete ein Vertreter des Airports der libyschen Hauptstadt zu Weihnachten. Besonders hart ist das für die beiden staatlichen Fluglinien Libyan Airlines und Afriqiyah Airways. Ihre Flotten wurden dezimiert.

Genaue Daten sind allerdings nirgends erhältlich. Klar ist nur, dass einige Jets überlebt haben - zumindest einer davon in Deutschland. Denn Maschinen von Libyan Airlines wurden am Flughafen Köln-Bonn von Lufthansa Cityline Technical Services gewartet. Eine Bombardier CRJ900 ER stand denn auch lange auf einer Außenposition geparkt. Wegen den Kämpfen konnte die Maschine mit der Kennzeichnung 5A-LAD nicht mehr nach Tripolis zurückgeführt werden. Inzwischen hat der Jet Köln offenbar wieder verlassen, wie Planespotter erzählen.

EU setzte Libyen auf Schwarze Liste

So schnell wird er nicht mehr nach Europa zurückkehren - zumindest nicht im regulären Betrieb. Die EU setzte im Dezember alle Fluggesellschaften aus Libyen auf die Schwarze Liste. «Die Ereignisse in Libyen führten zu einer Situation in der die Ziviluftfahrtbehörde nicht mehr in der Lage ist, ihre internationalen Verpflichtungen in Sachen Sicherheit zu erfüllen», erklärte EU-Kommissarin Violeta Bulc. Die Lage für die libyschen Airlines bleibt also hart - da kann auch ein Aufenthalt in Köln nicht mehr helfen.

Mehr zum Thema

So nah kommt man Giraffen sonst nie wie im  Royal Livingstone

Sambia: Giraffen füttern, raften und baden am Abgrund

Eine Dash 8 von Air Kenya und die bisherigen Stopps der Auslieferungsroute: Kleiner Flieger, langer Weg.

So fliegt eine Dash 8-200 von Kanada nach Kenia

Flieger von Air Senegal: Airline in der Krise.

Regierung stellt Notfallplan zur Rettung von Air Sénégal vor

Airbus C295  (hier bei der Auslieferung): Fliegt für Senegals Luftwaffe.

Armee übernimmt Inlandsstrecken im Senegal

Video

Die Boeing 757 von Icelandair: Heikler Tiefflug.
Nach 40 Jahren geht er in Rente. Auf seinem letzten Flug von Frankfurt nach Keflavik wollte der Kapitän einer Boeing 757 etwas Besonderes machen und flog in sehr niedriger Höhe über seine Heimat hinweg. Icelandair ist verärgert und hat die Behörden eingeschaltet.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
etihad airways manchester city
Die Golfairline sponsort den englischen Fußballpokalwettbewerb FA Cup. Emirates ist dadurch auch auf den Trikots präsent. Doch es gibt eine Ausnahme.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Flughafen München steht kurz vor der Eröffnung von Pier 1: Ein Video zeigt den gesamten Bauverlauf.
In München entsteht seit 2019 ein neuer, 95.000 Quadratmeter großer Pier am Terminal 1. Ende April geht der Bau ans Netz. Ein Zeitraffervideo zeigt sieben Jahre Bauarbeiten in 76 Sekunden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies