1998 stieg Continental Airlines bei Copa Airlines ein. Die Fluglinie aus den USA kaufte 49 Prozent der panamaischen Fluggesellschaft. Fortan arbeiteten die beiden eng zusammen. Das sieht man bis heute, auch wenn die Unternehmen beziehungsweise ihre Nachfolger nicht mehr direkt verbandelt sind. So sind die Flugzeuglackierung und das Logo von Copa Airlines denjenigen von Continental nachempfunden - und diese leben wiederum auch im Auftritt von United Airlines weiter.
Nach wie vor sind die Bindungen von Copa zu den Vereinigten Staaten eng. Die USA sind mit Abstand der wichtigste Markt für die panamaische Fluggesellschaft. Sie fliegt dort nahezu 20 Ziele mit insgesamt mehr als 40 täglichen Flügen an. Die Verwerfungen rund um die Ansprüche von US-Präsident Donald Trump auf den Panamakanal taten dem keinen Abbruch. Im Gegenteil.
Copa Airlines: «Wichtiger Schritt zur weiteren Stärkung»
Wie schon zuvor setzt Copa Airlines auch weiterhin auf Boeing. Am Dienstagabend (28. April) gab die Fluggesellschaft bekannt, 40 weitere Boeing 737 Max fest zu bestellen. Für weitere 20 Exemplare sicherte sich die Airline aus Panama Optionen. Das sei ein «wichtiger Schritt zur weiteren Stärkung unseres Flugbetriebs und unserer Verbindungen ab Panama», kommentiert Airline-Chef Pedro Heilbron.
Man profitiere von der Einheitlichkeit der Flotte von mehr als 110 Boeing 737, zu der 737 NG, 737 Max sowie 737 BCF gehören, so Heilbron. «Die Vielseitigkeit und Zuverlässigkeit der 737 Max 9 und 737 Max 8 ermöglichen es Copa Airlines, Kurzstreckenflüge mit hoher Auslastung sowie einige der weltweit längsten 737-Max-Strecken zu bedienen – und so Panama mit Nordamerika, Lateinamerika und der Karibik zu verbinden», so der Manager.
Weiteres Wachstum mit Boeing 737 Max geplant
Auf welche Varianten die neue Order entfällt, sagt Copa bisher nicht. Sie hat bisher schon 737 Max 8, Max 9 und Max 10 bestellt. In den nächsten Jahren erhält sie - inklusive der neuen Bestellung - 100 neue Boeing 737 Max, um weiter zu expandieren.
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