Modell der C919: Soll schon bald in echt abheben.

Chinesisches FlugzeugComac C919 soll 2015 fliegen

Die chinesische Alternative zu Airbus und Boeing soll schon bald abheben. Noch 2015 soll der C919 den Jungfernflug erleben.

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Luftfahrt

Chinas Luftfahrt wächst und wächst. Und davon will Comac profitieren. Der chinesische Flugzeughersteller will mit dem C919 einen Mittelstreckenjet herausbringen, der Airbus und Boeing Kunden wegschnappen soll.

Jetzt steht der Flieger offenbar vor einem Meilenstein. Wie Comac ankündigt, soll der C919 noch in diesem Jahr den Jungfernflug absolvieren. In der zweiten Jahreshälfte soll es soweit sein, heißt es. Die erste Auslieferung plant Comac im Jahr 2017. Bis jetzt gibt es bereits Bestellungen für 450 C919 - von 18 Kunden.

Nichts Bahnbrechendes

Wirklich Bahnbrechendes erwartet man in der Branche zwar nicht vom neuen chinesischen Flieger. Der Wettbewerbsvorteil ergibt sich aber aus der Sparsamkeit. Der Jet verbraucht 15 Prozent weniger Kerosin als die Konkurrenzprodukte Airbus A320 und Boeing 737 NG. Er hat eine Reichweite von bis zu 5555 Kilometern und fasst bis zu 160 Passagiere. Außerdem soll der C919 weniger kosten als die Produkte der westlichen Wettbewerber. Ein Listenpreis ist aber noch nicht bekannt.

Der C919 ist nicht alles, was aus der chinesischen Luftfahrtindustrie als Konkurrenz zu den westlichen Platzhirschen zu erwarten sein soll. Auch ein Langstreckenflieger sei geplant, munkelt man in der Branche. Projektname: C929. Offenbar soll der zwei Gänge haben, rund 300 bis 350 Passagiere fassen und eine Reichweite von 9500 Kilometern aufweisen. Damit würde die C929 in direkter Konkurrenz zur Regional-Version des Airbus A330 stehen. Aber auch der A350 und die Boeing 787 Dreamliner würde er konkurrenzieren.

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