Boeing 737 Max: Die größte Variante könnte größere Motoren bekommen.

Leap-1ABoeing wechselt wohl Triebwerke bei größerer 737 Max

Boeing will Airbus endlich stoppen. Der A320 Neo ist ein Großerfolg. Um die Konkurrentin 737 Max attraktiver zu machen, prüft der Hersteller nun auch den Wechsel auf stärkere Triebwerke.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

In diesem Spiel geht es um sehr viel. Und momentan steht es 4510 zu 3190. Airbus hat von der modernisierten Variante des Kurz- und Mittelstreckenklassikers A320 deutlich mehr Exemplare verkauft als Boeing von der überarbeiteten 737. Sowohl der Airbus A320 Neo als auch die Boeing 737 Max sind für den Erfolg ihrer Hersteller entscheidend.

Deshalb arbeitet Boeing emsig daran, das Angebot zu verbessern. So plant der amerikanische Flugzeugbauer etwa eine leicht angepasste Version der Boeing 737 Max 7. Sie soll mehr Reichweite und mit 150 statt 126 Sitzplätzen auch mehr Kapazität aufweisen. Auf diese Weise soll der Flieger gegenüber dem A319 Neo aber vor allem auch der C-Series von Bombardier konkurrenzfähiger werden.

Mehr Schub, aber größer

Zugleich plant Boeing eine ganz neue Variante, die intern 737 Max 10 genannt wird. Sie soll größer sein als der bisher größte Typ 737 Max 9 und auch zu einem Ersatz für die Boeing 757 werden. So wollen die Amerikaner die erfolgreiche Langstreckenversion A321 Neo LR aufhalten. Doch das reicht alles nicht. Offenbar trägt sich Boeing auch ernsthaft mit dem Gedanken, dem Flieger andere Triebwerke zu geben, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet.

Stärkere Triebwerke ermöglichen eine deutlich größere Reichweite und auch einen verlängerten Rumpf für mehr Passagiere. Die 737-Max-Familie fliegt mit Leap-1B-Motoren. Sie besitzen einen Fan-Durchmesser von 1,75 Metern und leisten 89 bis 125 Kilonewton Schub. Die Triebwerke vom Typ Leap 1A werden vom A320 Neo genutzt und leisten 109 bis 146 Kilonewton Schub. Sie sind aber mit 1.98 Meter deutlich größer.

Tief liegender Rumpf

Bislang setzte Boeing daher auf die kleineren Motoren, weil der Rumpf der 737 tief liegt. Der Hersteller müsste bei einem Wechsel für die 737 Max 10 Änderungen am Flugzeug vornehmen. So müssten etwa das Fahrwerk verlängert und diverse Bauteile modifiziert werden.

Mehr zum Thema

Boeing 737 Max 8 im Hintergrund, Max 10 im Vordergrund: In der Bestellung ist es anders herum.

Boeing hat riesige 737-Max-Bestellung von Turkish Airlines jetzt sicher

Airbus A320 Neo wird bei Tarmac Aerosave zerlegt: Das Unternehmen erweitert seine Zerlegungskapazitäten.

Warum wenige Jahre alte Airbus und Boeing-Flugzeuge schon verschrottet werden

ticker-boeing-1

Sturm lässt Teil einer Wand des Boeing-Werks in Wichita einstürzen

ticker-boeing-1

Streikrisiko sinkt: Boeing erzielt vorläufige Einigung mit 17.000 Ingenieurs- und Technik-Fachkräften

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier