Flieger mit Boeing-Logo: Der Hersteller zahlt an Hinterbliebene.

Opfer der 737-Max-AbstürzeBoeing spendet Hinterbliebenen 100 Millionen

Der Flugzeugbauer hat sich nochmals bei den Hinterbliebenen der Abstürze von Lion Air und Ethiopian Airlines entschuldigt. Boeing zahlt ihnen und weiteren Betroffenen zudem 100 Millionen.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Insgesamt 346 Menschen starben, als im vergangenen Oktober eine Boeing 737 Max von Lion Air abstürzte und im Mai eine von Ethiopian Airlines. Seither steht der Flugzeugbauer extrem unter Druck – vor allem, weil Mängel am neuen Flugzeug mitverantwortlich für die beiden Unfälle zu sein scheinen. Aber auch die zurückhaltende, passive Kommunikation von Boeing wurde kritisiert. Jetzt versucht der Konzern, mit einer riesigen Spende zu helfen und die Öffentlichkeit wieder wohlgesinnter zu stimmen.

«Wir von Boeing bedauern den tragischen Verlust von Menschenleben bei diesen beiden Unfällen. Diese verlorenen Menschen werden auch in den kommenden Jahren unser Herz und unseren Verstand schwer belasten», kommentiert Konzernchef Dennis Muilenburg in einer Mitteilung. Darum wolle man nun etwas für die Hinterbliebenen der Opfer der beiden 737-Max-Abstürze tun. Man stelle 100 Millionen Dollar zur Verfügung, um Familien und Gemeinden zu unterstützen, die unter den beiden Unglücksflügen JT610 und ET302 besonders gelitten hätten. Das Geld soll in Ausbildung, Finanzhilfen und Gemeinschaftsprogramme fließen - über mehrere Jahre verteilt.

Mehr zum Thema

Production line of the Boeing 787: Difficulties have emerged.

Boeings Sicherheitsprobleme vor der 737 Max

Cockpit einer 737 Max: Bald mehr Redundanzen.

Neue Probleme bei der Boeing 737 Max entdeckt

ticker-boeing-1

Boeing MQ-25 absolvierte zweiten Testflug

Tragflüche der Boeing 777X: Die Flugzeuge sollen deutlich weiter fliegen.

Boeing verspricht bei der 777X plötzlich eine deutlich höhere Reichweite

Video

Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
boeing 787 dreamliner fenster knopf
Die Boeing 787 hat elektronisch dimmbare Kabinenfenster. Die Knöpfe für deren Bedienung müssen jedoch immer wieder ersetzt werden - auch, weil Fluggäste unnötig häufig drücken.
Timo Nowack
Timo Nowack
Ilyushin Il-114-300: Nur eingeschränkt zugelassen
Die russische Luftfahrtbehörde hat der Ilyushin Il-114-300 die Musterzulassung erteilt. Doch der Schritt hat einen Haken: Das neue Regionalflugzeug darf zunächst nur unter sehr eingeschränkten Bedingungen abheben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg