Flieger mit Boeing-Logo: Der Hersteller zahlt an Hinterbliebene.

Opfer der 737-Max-AbstürzeBoeing spendet Hinterbliebenen 100 Millionen

Der Flugzeugbauer hat sich nochmals bei den Hinterbliebenen der Abstürze von Lion Air und Ethiopian Airlines entschuldigt. Boeing zahlt ihnen und weiteren Betroffenen zudem 100 Millionen.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Insgesamt 346 Menschen starben, als im vergangenen Oktober eine Boeing 737 Max von Lion Air abstürzte und im Mai eine von Ethiopian Airlines. Seither steht der Flugzeugbauer extrem unter Druck – vor allem, weil Mängel am neuen Flugzeug mitverantwortlich für die beiden Unfälle zu sein scheinen. Aber auch die zurückhaltende, passive Kommunikation von Boeing wurde kritisiert. Jetzt versucht der Konzern, mit einer riesigen Spende zu helfen und die Öffentlichkeit wieder wohlgesinnter zu stimmen.

«Wir von Boeing bedauern den tragischen Verlust von Menschenleben bei diesen beiden Unfällen. Diese verlorenen Menschen werden auch in den kommenden Jahren unser Herz und unseren Verstand schwer belasten», kommentiert Konzernchef Dennis Muilenburg in einer Mitteilung. Darum wolle man nun etwas für die Hinterbliebenen der Opfer der beiden 737-Max-Abstürze tun. Man stelle 100 Millionen Dollar zur Verfügung, um Familien und Gemeinden zu unterstützen, die unter den beiden Unglücksflügen JT610 und ET302 besonders gelitten hätten. Das Geld soll in Ausbildung, Finanzhilfen und Gemeinschaftsprogramme fließen - über mehrere Jahre verteilt.

Mehr zum Thema

Production line of the Boeing 787: Difficulties have emerged.

Boeings Sicherheitsprobleme vor der 737 Max

Cockpit einer 737 Max: Bald mehr Redundanzen.

Neue Probleme bei der Boeing 737 Max entdeckt

Boeing 737 Max 8 im Hintergrund, Max 10 im Vordergrund: In der Bestellung ist es anders herum.

Boeing hat riesige 737-Max-Bestellung von Turkish Airlines jetzt sicher

Airbus A320 Neo wird bei Tarmac Aerosave zerlegt: Das Unternehmen erweitert seine Zerlegungskapazitäten.

Warum wenige Jahre alte Airbus und Boeing-Flugzeuge schon verschrottet werden

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier