LMS-901 Baikal: Der russische Regionalflieger fliegt bereits.

Erstflug 2026Belarus baut eigenes Regionalflugzeug

Die Regierung in Minsk möchte eine eigene Luftfahrtindustrie aufbauen. Dazu lässt sie ein 19-sitziges Regionalflugzeug entwickeln. Schon in drei Jahren soll es erstmals fliegen.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

In Russland werden derzeit gleich drei neue Regionalflugzeuge entwickelt. Neben der Ilyushin Il-114-300 mit Platz für 68 Passagiere arbeiten die russischen Luftfahrtingenieurinnen und -ingenieure an der LMS-901 Baikal für neun Reisende und an der TVRS-44 Ladoga für 40 bis 50 Reisende. Dem eifert das kleine Nachbarland jetzt nach.

Belarus plant den Bau eines eigenen Regionalflugzeuges mit Platz für 19 Passagiere. Dies verriet Premierminister Roman Golovchenko der russischen Zeitung RBK. «Der Bau eines Flugzeugs ist immer eine langwierige und mühsame Angelegenheit. Trotzdem wollen wir alles schnell machen», sagte er. Schon 2026 sollen die Flugtests beginnen.

Auslieferungen spätestens ab 2028

So werde man den «langgehegten Traum verwirklichen, eine vollwertige Macht im Flugzeugbau zu werden», so Golovchenko. Ganz alleine wird Belarus das Projekt indes nicht umsetzen. Die Hälfte der Entwicklungskosten wird Russland tragen. Zudem will die Regierung in Minsk nicht bei null beginnen.

Die Idee ist es, auf den beiden russischen Projekten LMS-901 Baikal und TVRS-44 Ladoga aufzubauen. Viele Komponenten würden deshalb austauschbar sein, so Premier Golovchenko. Noch ist nicht klar, was das Projekt auf belarusischer Seite finanziert werden soll.  Die endgültigen Berechnungen seien noch nicht gemacht worden. Ziel ist es aber, 2027 oder 2028 die ersten Flugzeuge auszuliefern.

Standort bereits bekannt

Wie das neue Flugzeug aus Belarus heißen wird, ist derzeit noch nicht bestimmt. Gebaut werden soll der neue Flieger im 558 Aviation Repair Plant in der Stadt Baranovichi, wo die belarusische Luftwaffe einen Flugplatz mit einer 3000 Meter langen Piste betreibt. Dort werden aktuell Flugzeuge gewartet und Drohnen hergestellt.

Mehr zum Thema

Irkut MS-21: Erhält immer mehr russische Teile.

Belarus soll bei Irkut MS-21 und Co. mithelfen

Ein Vorführmodell der TVRS-44 Ladoga: Die Maschine ...

Russland plant noch ein neues Regionalflugzeug

Flieger von Belavia: die Airline soll den russischen Fluglinien aushelfen.

Belavia wird russische Flugzeuge warten

Piloten von Belavia: Jetzt mit russischem Acars unterwegs.

Belavia funkt jetzt russisch – Minsk nutzt Moskaus Flugdaten-Netz

Video

wizz air airbus a321 neo madeira
Es kommt zwar immer wieder vor, dass Flugzeuge aufgrund starker Winde nicht direkt auf Madeira landen können. Die Passagiere eines Wizz-Air-Fluges aus Wien erlebten nun aber eine besondere Warteschleifen-Odyssee.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a321 lr etihad airways dus
Der Krieg im Nahen Osten sorgt für massive Einschränkungen im Luftverkehr. Auch in Deutschland, der Schweiz und Österreich sitzen daher Flugzeuge von Golfairlines fest. Welche Jets von Emirates, Qatar Airways und Co. an welchen Flughäfen stehen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Alarm für Einwohnerinnen und Einwohner: Flughafen Dubai International.
Nach iranischen Angriffen haben die Vereinigten Arabischen Emirate ihren Luftraum teilweise geschlossen und den Flugverkehr gestoppt. Auch der Flughafen Dubai, an dem rund 20.00 Reisende festsitzen, wurde getroffen. Am Airport Abu Dhabi kam sogar ein Mensch ums Leben.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Timo Nowack
Timo Nowack