Platz 5: ANA All Nippon Airways, 89,65 Prozent.

Stromausfall während FlugAirlines beruhigen Dreamliner-Passagiere

Eine Direktive der US-Behörde FAA warnt vor einem möglichen Stromausfall bei der Boeing 787 während des Fluges. Dreamliner-Betreiber beschwichtigen.

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«Flugzeuge könnten aus dem Himmel fallen», «Katastrophaler Fehler», «Stromausfall mitten im Flug» – solche Schlagzeilen verbreiteten sich in den vergangenen Tagen. Die amerikanische Aufsichtsbehörde FAA warnte in einer Flugtauglichkeitsdirektive davor, dass ein Softwarefehler bei der Boeing 787 zu einem plötzlichen Stromausfall führen könnte. Alle 248 Tage schalten die Generatoren automatisch in den so genannten Fail-Safe-Modus. Grund für den Schutzmodus: Ein interner Zähler überläuft fälschlicherweise.

Die Lösung für das Problem ist so naheliegend, dass sie schon fast absurd klingt: Man muss den Rechner neu starten. Wenn man das innerhalb der 248 Tage macht, dann ist alles gut. Erste Fluggesellschaften haben reagiert und ihre Passagiere beruhigt: Man müsse sich keine Sorgen machen, so ANA All Nippon Airways und Japan Airlines. ANA erklärte, dass man die Rechner immer herunterfahre, wenn die Flieger über Nacht geparkt seien, Japan Airlines startet neu, wenn die Langstreckenjets nach einer Rotation zurück in Japan sind.

Regelmäßige Neustarts beim Dreamliner üblich

Auch sonst dürften regelmäßige Neustarts die Praxis sein. Boeing hatte schon vor der Warnung durch die FAA die Fluggesellschaften angewiesen, den Neustart mindestens einmal alle vier Monate durchzuführen. Aufzeichnungen des Flugzeugbauers haben außerdem ergeben, dass alle Dreamliner, die sich im Betrieb befinden, regelmäßig einen Reboot durchliefen. Das, so Boeing, sei Teil der Routine-Wartungsarbeiten.

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