Modell mit Logo von Dubai Aerospace: Die Leasinggesellschaft hegt große Pläne.

Leasingkonzern Dubai AerospaceAirbus und Boeing winkt Riesenorder aus Dubai

Der Leasingriese Dubai Aerospace will 400 Jets von Boeing und Airbus kaufen. Sollte er sich mit den Herstellern nicht einig werden, prüft er Alternativen wie den Zukauf eines Konkurrenten.

Top-Jobs

Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Nicht nur Fluggesellschaften, auch Leasingunternehmen vom Persischen Golf setzen etablierte Anbieter unter Druck. Wie bekannt wurde, will Dubai Aerospace Enterprise DAE Hunderte Passagierflugzeuge kaufen. Geschäftsführer Firaz Tarapore sagte der Nachrichtenagentur Reuters, sein Konzern sei an einer Bestellung im Ausmaß von 400 Jets interessiert. Man führe derzeit Gespräche mit Boeing und Airbus. Die Flugzeugbauer kommentieren die Aussagen nicht.

Vom europäischen Hersteller will Dubai Aerospace Flieger der A320-Neo-Familie kaufen,  von Boeing 737 Max. Nach der Akquisition der irischen Leasingfirma Awas im vergangenen Jahr ist die staatlich kontrollierte Unternehmung aus den Vereinigten Arabischen Emiraten zu einem der Platzhirsche der Leasingbranche aufgestiegen.

40 Milliarden Dollar

Der kolportierte Riesendeal ist aber noch nicht in trockenen Tüchern. Die Aufteilung der 400 Maschinen zwischen Boeing und Airbus ist noch völlig unklar. Und gemäß Tarapore ist Dubai Aerospace auch mit den gebotenen Preisen unzufrieden. Noch sei man weit entfernt von einer Einigung, erklärt der Manager. Der Listenpreis einer Bestellung von 400 Kurzstreckenflugzeugen beträgt rund 40 Milliarden Dollar. Bei einem Auftrag dieser Größenordnung sind allerdings große Rabatte üblich.

Der Auftrag würde Dubai Aerospace nach Gecas und Aercap zum der größten Leasinganbieter der Welt machen. Sollte mit Boeing und Airbus keine zufriedenstellend eLösung gefunden werden, will der Konzern laut Tarapore andere Wege zum Wachstum prüfen. Denkbar ist der Zukauf eines weiteren Konkurrenten, um an bereits bestehende vorteilhafte Plätze in den Auftragsbüchern zu gelangen.

Staatliche Aktionäre

Dubai Aerospace Enterprise wurde 2006 gegründet. Das Unternehmen betreibt die Wartungsfirma Joramco am Flughafen Amman in Jordanien und besitzt mit DAE Capital auch einen starken Leasingarm. Dessen Flotte besteht aus 344 Flugzeugen von Airbus, Boeing und ATR. Sie sind an 114 Kunden in 55 Ländern vermietet. Hinter dem Konzern stehen die Investment Corporation of Dubai (Staatfonds), die Dubai Silicon Oasis Authority (eine staatliche Freihandelzone) und Emaar Properties (Immobilien).

Mehr zum Thema

Airbus A330 von Discover Airlines: Das Flugzeug ist der erste Airbus, der mit Aeroshark nachgerüstet wird.

Dieser Airbus wird gesharkt: In Dresden bekommt erstmals ein Airbus A330 die sparsame Haifischhaut

Der Airbus-A350-F-Prototyp mit der Seriennummer 700: Trägt einen Paketlook, der aus einem Designwettbewerb hervorgegangen ist.

Anonymer Kunde bestellt acht Airbus A350 F

Airbus A330 Neo: Zuletzt kaum ausgeliefert.

Airbus entdeckt Qualitätsproblem bei Produktion des A330 Neo

ticker-airbus-konzern-

Airbus bildet Pilotennachwuchs für ANA All Nippon Airways aus

Video

eurowings training center dus
Eurowings und Lufthansa Aviation Training haben ein Ausbildungszentrum eröffnet: In Düsseldorf üben Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter künftig, wie sie eine verrauchte Kabine evakuieren, einen bewusstlosen Piloten retten und eine Axt benutzen. aeroTELEGRAPH erhielt einen ersten Einblick ins neue Crew Training Center und sprach mit den Trainerinnen und Trainern.
Timo Nowack
Timo Nowack
Blick auf die Unglücksstelle: Die Boeing 767 F rutschte weit über die Piste hinaus.
Der Stimmenrekorder der in Miami verunglückten Boeing 767 F liefert erstmals Einblicke in die entscheidenden Minuten im Cockpit. Einer der Piloten des Fluges von Amazon Air warnte wiederholt vor dem hohen Tempo, automatische Systeme schlugen mehrfach Alarm.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der ukrainische Präsident und seine Frau bei der Ankunft tin Norwegen: Es ging glimpflich aus.
Ein Drohnenalarm über Moldau bekommt durch neue Aussagen eine besondere Brisanz. Denn zur selben Zeit befand sich das Flugzeug des ukrainischen Präsidenten Volodymyr Zelenskyys in der Luft.
Laura Frommberg
Laura Frommberg