Airbus A330 Neo: Bald weniger Nachfrage?

Wegen CoronavirusAirbus könnte A330-Neo-Produktion herunterschrauben

Ein wichtiger Kunde des A330 Neo hat durch die Corona-Krise große Probleme bekommen. Das könnte sich auf die Produktion bei Airbus auswirken.

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Die Nachfrage nach Flügen nimmt immer weiter ab. Einerseits liegt das an der Angst vor dem Coronavirus, andererseits wurden viele große Veranstaltungen gestrichen und Firmen reduzieren ihre Geschäftsreisen. All das sorgt dafür, dass Fluggesellschaften ihre Flieger nicht mehr auslasten können. Und nun scheint sich das auch auf die Flugzeugbauer auszuwirken.

Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, erwägt Airbus, die Produktion des A330 herunterzufahren. Erst Mitte Februar hatte Airbus bekannt gegeben, den jährlichen Ausstoß von 53 Flugzeugen auf 40 zu senken, um mehr Kapazität für den A350 frei zu haben. Laut dem aktuellen Bericht geht es bei dem möglichen weiteren Schritt darum, dass ein großer Kunde unter der Corona-Krise leidet.

Harte Zeiten für Langstreckenflüge

Air Asia X musste als Folge der Coronavirus-Epidemie im März 600 Flüge streichen. Die Airline hat 78 Airbus A330 Neo bestellt, möchte aber wegen der zurückgehenden Nachfrage die Lieferung verschieben. Die aktuellen Rückgänge der Nachfrage könnten erst der Anfang sein - vor allem in Asien. Airbus-Chef Guillaume Faury hat im Gespräch mit französischen Senatoren am Mittwoch (4. Februar) erklärt, es könnte wohl «ein härteres Jahr» für die Langstreckenfliegerei werden.

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Dort wären Kurz- und Langstrecken benachteiligt, weil Start und Landung beziehungsweise mitgeführtes Kerosin stärker ins Gewicht fallen. In einem zweiten Schritt werden die Effizienzergebnisse zu einem globalen Wert zusammengezählt. Ein Wert von 100 würde bedeuten, dass die Fluggesellschaft das Optimum erreicht, das heute möglich ist.

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