Airbus A330 Neo von Air Asia X: Wie viele erhält die Airline?

Airbus-BestellungAir Asia prüft Wechsel von A330 Neo auf A321 Neo

Die malaysische Billigairline überlegt sich, die neue Bestellung für A330 Neo zumindest teilweise in eine für A321 Neo zu wandeln.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Erst im Juli hatte Air Asia X erklärt, man wolle noch mehr Airbus A330 Neo kaufen. Die Bestellung von 66 Exemplaren stockte die asiatische Billigairline dann auch prompt um 34 Stück auf. Doch es war keine feste Order. Das zeigt sich nun klar. Es könnte es sein, dass sie doch andere Flieger will, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet.

Man überlege, einen Teil der Bestellung in kleinere Flieger umzuwandeln, so Geschäftsführer Benyamin Ismail am Rande einer Konferenz. Es handle sich bei den 34 A330 Neo schließlich um eine Absichtserklärung, so der Air-Asia-X-Chef. Das bedeutet, dass der Vertrag noch nicht unterzeichnet ist. Die 66 anderen A330 Neo sind fest bestellt.

Doppelter Rückschlag

Über Motive für die Änderungen sagte der Manager nichts. Aber: Günstiger dürfte ein Wechsel sein. Der Listenpreis des Airbus A330-900 beträgt 296,4 Millionen Dollar, der des A321 Neo 129,5 Millionen. Air Asia X könnte viele Ziele auch mit dem kleineren Flieger erreichen - allenfalls auch indem sie auf die Langstreckenversion A321 LR wechselt.

Für Airbus wäre eine Umwandlung ein Rückschlag, weil der A330 Neo noch immer kein Kassenschlager ist. Air Asia ist die größte Kundin des neuen Flugzeugs. Immerhin orderte kürzlich eine anonymer Kunde zehn Stück.

Mehr zum Thema

Der Airbus A380 mit der Kennung 9M-MNE bei der Ankunft in Tarbes 2022: Seit 2024 als 2-JEYL registriert.

Was aus Airbus' zweitem A380 mit Guernsey-Kennzeichen wird

ticker-airbus-konzern-

Airbus erhält 25-Jahres-Vertrag für Cybersicherheit in Frankreich

Die G-POWM von Titan Airways: Wird bald als 9H-ZTE registriert.

Titan Airways meldet Airbus-Werksshuttle-Flieger in Malta an

Tragflächen-Produktion bei Airbus in Broughton: Für den A321 Neo liegen viele Bestellungen vor.

Airbus investiert in ehemalige A380-Flügelfertigung, um A321-Produktion hochzufahren

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren – und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier