Entwurf von BAE: Die Sensoren sollen die Luft spüren.

Probleme selber spürenFlugzeuge mit sensibler Haut

BAE Systems arbeitet an einer revolutionären Technologie. Sie soll Flugzeuge menschlicher machen. Ihre Haut soll merken, wenn sie Schaden nimmt.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Die Nervenstränge des menschlichen Körpers transportieren Informationen blitzschnell. Verletzt man sich etwa am Knie, senden sie die Daten sofort ans Gehirn, der Schmerz setzt ein. So kann der Verletzte schnell reagieren und schlimmeren Schaden vermeiden. Das, so der Plan von BAE Systems, sollen Flugzeuge bald auch können. Wie das Unternehmen mitteilt, tüfteln seine Ingenieure gerade an einer «schlauen Außenhaut», die es dem Flugzeug ermöglicht, seine Umgebung zu fühlen.

Die Haut von BAE Systems soll mit Zehntausenden von Mikrosensoren überzogen sein. Diese können Geschwindigkeit, Temperatur und mögliche Schäden weit akkurater messen, als die Sensoren, die momentan auf dem Markt ist, so das britische Unternehmen in einer Mitteilung. Einerseits würde sich so die Sicherheit erhöhen. Doch das Ganze bringt auch ein Plus an Effizienz mit sich. Wenn das Flugzeug selbst weiß, was es gerade braucht, sind weniger Wartungsarbeiten am Boden nötig.

So klein wie ein Staubkorn

Die Sensoren sollen winzigklein sein. Zunächst spricht BAE von Reiskorngröße. Doch schlussendlich sollen sie nur so klein sein wie ein Staubkorn. Das wiederum plant BAE dann so umzusetzen, dass man bestehende Flugzeuge mit ihnen «ansprühen» kann - als eine Art Lack. Die Sensoren sammeln alle relevanten Informationen und schicken sie dann an einen zentralen Computer - in etwa so, wie es die Nerven mit dem menschlichen Hirn tun.

Mehr zum Thema

GTF-Triebwerk von Pratt & Whitney an einem Airbus A321 Neo: Es gilt, einiges abzuwägen.

Triebwerke von Airbus A320 Neo und Co: «Jeder Flugzyklus sollte es wert sein»

Flugzeug vor dem Wartungshangar: Digitalisierung wird immer wichtiger.

Lufthansa und Deutsche Bahn wollen Wartung zusammen automatisieren

Flugverlauf von KL961: Der A330 landete nach fünf Stunden wieder in Amsterdam.

Airbus A330 von KLM muss umkehren, weil er sonst in Toronto hätte bleiben müssen

Alkoholtest: Die ausländischen Standorten sollen Daten an die US-Regierung senden.

USA verlangen auch von europäischen Wartungsfirmen Alkohol- und Drogentests

Video

Die Alternativroute für Project Sunrise: Sie führt am Nordpol vorbei.
Wenn die australische Fluggesellschaft ab 2027 nonstop zwischen Sydney und London fliegt, führt ein Teil der Flüge über eine der entlegensten Regionen der Erde. Die nördliche Alternativroute über die Polarregion bringt Qantas mehr Flexibilität und den Passagieren außergewöhnliche Ausblicke.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
INNA und Wizz Air: Das Video zu Wizz Away wurde am Flughafen Bukarest gedreht.
Wizz Air bringt mit dem Popstar Inna einen Song heraus. Wizz Away soll zum Sommerhit werden. Die Kombination Fluggesellschaft und Musik ist nicht neu. Ein Überblick von Fantasiesprache über Kerosin im Blut bis zu Mr. Trololo.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350-1000 ULR von Qantas: Spezieller Flieger für spezielle Route.
Mehr als zehn Jahre nach der Ankündigung steht der Starttermin fest: Ab Oktober 2027 wird die australische Fluglinie nonstop von Sydney nach London fliegen. Die ultralange Strecke knüpft an ein legendäres Kapitel der Geschichte von Qantas an.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin