Delta-Flieger auf dem Runway von JFK: Der Flughafen ist veraltet.

La Guardia und JFKFrischekur für New Yorks Flughäfen

New Yorks Flughäfen La Guardia und JFK sind veraltet. Eine Generalüberholung soll das ändern. Die Airlines haben schon mal alleine damit begonnen.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

«Wenn man jemandem die Augen verbindet und ihn durch den Flughafen La Guardia führt, wird er denken, dass er in einem Drittweltland ist.» Die Aussage des amerikanischen Vizepräsidenten Joe Biden im Februar war vernichtend. Und auch der größte New Yorker Flughafen JFK sei nicht besser. «Was Infrastruktur betrifft, waren wir einmal das fortschrittlichste Land der Welt», so Biden. «Nun wurden wir überholt.»

Wer schon einmal aus Europa über JFK in die USA eingereist ist, weiß: Es ist keine Freude. Stundenlanges Anstehen an der Passkontrolle und veraltete Hallen sind ein Problem des Flughafens. Auch wenn die Kontrollen in La Guardia nicht ganz so lange dauern – besonders gerne hält sich dort wohl auch niemand auf. Bei 77 Millionen Passagieren im vergangenen Jahr kann das zu einiger Unzufriedenheit führen. Daher soll nun eine Erneuerung her. Gemeinsam mit Biden hat New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo einen Design-Wettbewerb ausgerufen, der sich mit der Neugestaltung der Flughäfen der Ostküstenmetropole befasst.

Airlines konnten nicht warten

Noch sind nicht viele Details bekannt. Auch ein Preis oder ein Datum der Fertigstellung ist noch nicht genannt worden. Dazu bräuchte es erst einmal den Gewinner des Wettbewerbs, damit dieser den Masterplan erstellen kann, so Cuomo. Doch eines ist schon bekannt: Ein Teil des Frachtbetriebes soll von JFK weg an den Stewart International Airport verlegt werden, der etwas mehr als 100 Kilometer von Manhattan entfernt liegt. So soll es in JFK mehr Ausbaupotenzial geben. Zudem soll der Wasserzugang zu LaGuardia verbessert werden.

Den Airlines ist das offenbar alles noch zu vage – sie haben die Modernisierung in New York in die eigenen Hände genommen. So hat etwa Jetblue am Mittwoch (12. November) ein neues Ankunfts-Terminal in JFK eröffnet. Bessere Verbindungen, schnellere Einreise und ein moderneres Ambiente sollen das Terminal auszeichnen. Auch Delta hatte mehr als eine Milliarde Dollar investiert, um das neue International Terminal in JFK zu bauen. Seit Mai ist es in Betrieb. Jetblue hat dagegen fast schon wenig investiert: 200 Millionen kostete der Bau des Ankunftsterminals.

Mehr zum Thema

Boeing 767 von United: Zu wenig Slots in New York-JFK.

United könnte JFK wieder den Rücken kehren

Airbus A350-900 ULR von Singapore Airlines: Bald wieder in der Luft.

Singapore geht wieder auf die Ultralangstrecke

Delta-Flieger am Terminal 4 des Flughafens New York JFK: Hier wird ausgebaut.

Delta bekommt größeres Zuhause in New York JFK

Montage von Terminal 8: Kümftig gemeinsam von British Airways und American betrieben.

British und American schaffen sich neues Zuhause in JFK

Video

alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil