Der Flughafen von Honolulu: Er hat ein Bettwanzen-Problem.

Hartnäckige ParasitenBettwanzen plagen Reisende am Flughafen Honolulu

Der Flughafen in Hawaii hat ein Problem mit Parasiten. Ein erster Versuch des Honolulu Airports, sie zu entfernen, scheiterte. Gates mussten geschlossen werden.

Top-Jobs

Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs
Lübeck

Safety Manager (m/w/d) am Flughafen Lübeck

Lübeck
Feste Anstellung
Flughafen Lübeck
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Condor Logo Stelle

Duty Manager Ground Handling Center im Schichtdienst (m/w/d)

Feste Anstellung
Condor Flugdienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Ihre Körper sind behaart, rotbraun und winzig. Wenn sie sich vollgesaugt haben, sind sie aber mit bis zu neun Millimeter fast doppelt so groß. Die Rede ist von Bettwanzen. Die kleinen Parasiten leben mittlerweile überall auf der Welt, aber immer in Kombination mit Menschen und Tieren.

Der Speichel ihrer Bisse löst beim Menschen Juckreiz und Rötungen aus. Bettwanzen haben eine durchschnittliche Lebenserwartung von 6 bis 12 Monaten. In der Vergangenheit plagten sich auch immer wieder Fluggesellschaften mit ihnen herum. Air India musste 2018 zwei Boeing 777 für zwei Tage aus dem Verkehr ziehen, um sie einer Grundreinigung zu unterziehen. Zahlreiche Passagiere klagten über Insektenbisse. Betroffen waren aber auch schon Swiss, British Airways und andere.

Bettwanzen schlagen zurück

Nun tauchten die ungebetenen kleinen Parasiten am Daniel K. Inouye International Airport auf. Sie legen einige Gates lahm, wie die Zeitung USA Today berichtet. Erstmals wurden die Schädlinge am 29. Mai an den E-Gates im Terminal 2 des Hauptflughafens von Honolulu entdeckt.

Die hawaiianische Transportbehörde HDOT ließ die Gates umgehend gründlich säubern, aber nicht klären, ob es sich tatsächlich um Bettwanzen handelt. Viel gebracht hat die Reinigung nämlich nicht. Einen Tag später meldete sich Southwest bei der Behörde und teilte mit, dass die Wanzen immer noch vorhanden seien. Daraufhin nahm die Behörde Proben und es wurde festgestellt, dass es sich tatsächlich um die kleinen Blutsauger handelt.

Flugverkehr nicht beeinträchtigt

Die Transportbehörde ließ schwere Geschütze gegen die kleinen Parasiten auffahren und ließ die Gates E-5, E-6 und E-7 zwischen dem 30. und 31. Mai für eine Grundreinigung schließen. Der Flughafen engagierte ein Schädlingsbekämpfungsunternehmen, das eine gründliche Reinigung mit ungiftigem Insektenspray durchführte.

Zudem ließ der Airport von Honolulu an den Gates auch den Teppich entfernen und ersetzen. In den nächsten drei Wochen werden zusätzliche Reinigungsarbeiten durchgeführt werden, um ein erneutes Auftreten zu verhindern. Der Flugverkehr ist von den kleinen Parasiten nicht betroffen.

Mehr zum Thema

Wanze im Business-Sitz: Reisende beklagten sich bei Air India.

Bettwanzen legen Boeing 777 lahm

Bettwanze: Schon vor dem Flug aus dem Koffer schütteln.

Was Sie über Bettwanzen im Flugzeug wissen müssen

Business Class der Swiss: Wurde von Bettwanzen heimgesucht.

Bettwanzen grounden Swiss-A330

Riss in der Piste: So konnten keine Flugzeuge mehr starten und landen.

Risse im Asphalt - Flughafen in Hawaii muss schließen

Video

amsterdam schiphol schneemann
Der Schnee sorgt für Chaos und Hunderte Flugausfälle am größten Flughafen der Niederlande. Trotz der harten Bedingungen hat das Bodenpersonal in Amsterdam offenbar Spaß bei der Arbeit.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die Boeing 757 des Justizministeriums der USA nach der Landung in New York: Diktator an Bord.
Nach dem nächtlichen Zugriff der U.S. Army in Caracas endet der Weg des venezolanischen Machthabers vor einem Gericht in New York – an Bord einer 36 Jahre alten Boeing 757 des Justizministeriums der USA.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Die verunglückte ATR 72 von Buddha Air: Überschoss die Landebahn in Bhadrapur.
Bei der Landung in Bhadrapur konnte eine ATR 72 von Buddha Air nicht rechtzeitig abbremsen. Sie schoss 300 Meter über die Piste hinaus. Sieben Menschen wurden dabei verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin