Passagiere in Heathrow: Vieles funktioniert nur mit EU-Zubehör.

Wegen BrexitFlughafen Heathrow hamstert Gummihandschuhe

Viel Zubehör des Londoner Flughafens Heathrow wird nicht im Vereinigten Königreich hergestellt. Daher legt der Airport vor dem Brexit nun Vorräte an.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Dass der Brexit Auswirkungen auf die Luftfahrtbranche haben wird, ist klar. So produziert Airbus etwa Flugzeugteile im Vereinigten Königreich, schaut sich aber nach Alternativen für den Fall eines harten Austritts aus der EU um. Auch Fluggesellschaften könnten Probleme bekommen, falls es nicht zu einem Abkommen kommt, das dem jetzigen Open-Skies-Abkommen unter EU-Staaten gleicht. Wie sich nun herausstellt, ist vom Austritt der Briten aber auch der Flughafen Heathrow betroffen.

Der Hersteller des Gepäckabfertigungssystems in London-Heathrow kommt aus den Niederlanden. Sollte es zu einem harten Brexit kommen, könnte es also zu Problemen oder Mehrkosten bei der Beschaffung von Ersatzteilen kommen. Daher schafft sich der Airport nun noch vor dem Stichtag am 29. März einen Vorrat an.

Gummihandschuhe und Stoffteilchen

Auch andere Teile des Flughafenbetriebs würden ohne EU-Produkte nicht funktionieren. Etwa die Sicherheitskontrollen. Die Gummihandschuhe, die die Sicherheitsleute bei der Untersuchung von Passagieren tragen, werden im Vereinigten Königreich nicht hergestellt. Daher hamstert Heathrow sie. Auch die Stoffstücke, die bei der Untersuchung auf Sprengstoff verwendet werden, kommen aus der EU. «Wir müssen sichergehen, dass wir genug davon auf Vorrat haben», so Heathrow-Chef John Holland-Kaye zur Zeitung The Guardian.

Man beschäftige sich damit schon seit einer Weile, daher sei er auch zuversichtlich, dass der Betrieb in jedem Brexit-Szenario reibungslos weitergehe. Täglich reisen rund 200.000 Passagiere, ab, nach oder über Heathrow. Der Londoner Flughafen ist der größte Flughafen Europas.

Mehr zum Thema

Crew von Flybmi: In Zukunft seltener in Rostock zu sehen.

Flughafen Rostock leidet unter dem Brexit

Boeing 767 von British Airways: Mutter IAG riskierte, zu wenig europäisch zu sein.

IAG muss nicht-europäische Aktionäre abweisen

Boeing 787-8 von Tui: Ein Dreamliner musste am 29.Juni unplanmäßig in Stansted landen.

Boeing 787 von Tui Airways macht Hüpfer von London nach London

Airport London-Heathrow: Am 28. August 2023 fielen in ganz England zahlreiche Flüge aus.

Passwort-Panne verzögerte Hilfe bei britischem Luftfahrt-Chaos

Video

alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil