Der Kontrollturm des Soekarno-Hatta International Airports: Viel zu klein für den Passagieransturm.

Neuer Großflughafen für Indonesien

Der Soekarno-Hatta International Airport von Jakarta ist hoffnungslos überlastet. Nun baut das Land einen neuen Flughafen.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

«Wenn die Regierung keine neuen Flughäfen baut, wird es für uns eine Herausforderung.» Garuda-Präsident Emirsyah Satar sieht den Staat in der Verantwortung, die nötige Infrastruktur für das Passagier- und Verkehrswachstum in Indonesien zu schaffen. Und das sei wiederum essenziell, wenn es darum gehe, die Wirtschaft des Landes wiederzubeleben, zitiert das Fachmagazin Aviation Week den Airline-Chef. Die Airlines tun ihren Teil und stocken die Flotten massiv auf. Erst Anfang des Jahres verkündete Lion Air eine Rekordbestellung von 230 Jets bei Boeing, die Staatsairline Garuda will die Flotte mit Fliegern von Boeing- und solchen von Airbus aufstocken.

Die Luftfahrt des Landes wächst auch rasant. 2010 hatten die Airlines Indonesiens noch 53 Millionen Passagiere befördert. 2011 verzeichneten sie mit 66 Millionen ein erneutes Wachstum von 15 Prozent. 2012 sollen es laut dem Luftfahrtverband Inaca erneut 18 Prozent sein. Doch die Infrastruktur kann das kaum stemmen. Das zeigt schon der wichtigste und größte Flughafen des Landes, der Soekarno-Hatta International Airport in Jakarta. Gebaut ist er für 22 Millionen Passagiere, doch diese Kapazität überschreitet er schon seit Jahren. 2011 passierten 51 Millionen den Airport, wie das Luftfahrtministerium mitteilt.

Neuer Flughafen ab 2019

Die Regierung erhört nun die Rufe aus der Branche und macht sich offenbar an die Lösung des Problems. Wie die Nachrichtenagentur Xinhua berichtet, soll in Jakarta 2015 der Bau eines neuen Großflughafens mit einer Kapazität von rund 70 Millionen Passagieren pro Jahr beginnen. «Wir brauchen wegen der enorm gestiegenen Passagierzahlen diesen Flughafen sehr dringend», begründet Luftfahrtminister Herry Bhakti Gumay den Schritt. Auf 900 Hektaren sollen sich dann vier Pisten und zwei Terminals erstrecken. Er wird in Karawang, östlich von Jakarta, zu liegen kommen. Der Bau soll phasenweise erfolgen, sodass bei der geplanten Eröffnung 2019 noch nicht die volle Kapazität erreicht ist. Nach der ersten Bauphase soll der neue Airport 20 Millionen Passagiere aufnehmen können und so den Soekarno-Hatta International Airport bereits teilweise entlasten.

Mehr zum Thema

Condor-Jet am Gate: Fluggastbrücken lassen sich gut zeichnen.

Am Flughafen einfach mal was zeichnen - so geht's

Vorfeld am Flughafen Leipzig/Halle: Der Airport belegt beim Flughafencheck Platz 1.

Flughafencheck hat neuen Spitzenreiter und neues Schlusslicht

Grünes Licht aus einem Tower: Lichtsignale können den Funk ersetzen.

Tower half Pilot in Bern mit der Lichtpistole bei der Landung

Schnee am Flughafen München: Hunderte Flüge mussten am ersten Dezemberwochenende gestrichen werden.

Das sind die größten Flughäfen Europas

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier