Rund 1,3 Millionen Menschen in den USA haben libanesische Wurzeln, so eine wissenschaftliche Schätzung. Wenn sie Verwandte in ihrer alten Heimat besuchen wollen, müssen sie bisher stets umsteigen. Denn seit 1985 gibt es ein Verbot von Flügen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Libanon. Es wurde von Ex-Präsident Ronald eingeführt, nachdem Hisbollah-Kämpfer eine Boeing 727 von TWA mit 155 Menschen an Bord entführt hatten und sie danach 17 Tage festhielten.
Doch nun hat Präsident Donald Trump das 41-jährige Verbot, das später mehrmals bestätigt wurde, aufgehoben. Die Entscheidung spiegele «das Vertrauen in die Maßnahmen wider, die der libanesische Staat ergriffen hat, um die Sicherheit der Zivilluftfahrt zu gewährleisten, den Flugverkehr von und nach Beirut zu schützen und die Sicherheit der Flüge zwischen dem Libanon und Ländern auf der ganzen Welt zu verbessern», erklärte die libanesische Präsidentschaft in einer Stellungnahme.
Zuerst weitere Prüfung durch die USA
Bevor erste Flüge abheben, dauert es aber noch. Denn die Umsetzung erfordert weiterhin technische und sicherheitsrelevante Prüfungen seitens der USA, darunter Überprüfungen der Flughafeninfrastruktur, der Verfahren zur Passagierkontrolle und der Flugsicherung.